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    Hund: Was Sie über die Vierbeiner noch nicht wussten

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    Bern,

    Der Hund ist ein faszinierendes Tier. Auch wenn man sich gut mit ihnen auskennt, gibt es immer wieder Neues über sie zu erfahren. Hier lesen Sie Wissenswertes!

    Das Wichtigste in Kürze

    • Hunde unterscheiden sich nicht nur in der Rasse sondern auch im Charakter deutlich.
    • Der Hund kann wesentlich besser hören und riechen als der Mensch.
    • Neueste Studien zeigen, dass Hunde Wärme über die Nase wahrnehmen.
    • Die Hundenase kann sogar Krebserkrankungen erschnüffeln.

    Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Sie sind gutmütig und treu und faszinieren mit ihrem Charakter. Je nach Rasse bringen sie ganz verschiedene Eigenheiten mit.

    Doch auch wenn man das Tier gut kennt, gibt es immer wieder neue Dinge über Hunde zu lernen. Hunde leisten Erstaunliches. Besonders ihr gut ausgebildetes Hör- und Riechorgan macht sie zu beeindruckenden Wegbegleitern.

    Futtervorlieben

    Verschiedene Rassen bringen verschiedene Merkmale und Eigenschaften mit sich. Labradore gelten beispielsweise als sehr verfressen. Sie besitzen kein Sättigungsgefühl und neigen deshalb zur Fettleibigkeit. Durch den Gendefekt könnten sie den ganzen Tag essen, ohne satt zu werden.

    Schneller Sprinter

    Greyhounds dagegen haben selten Gewichtsprobleme. Die grossen schlanken Vierbeiner können zudem beim Laufen bis zu 80 km/h erreichen. Sie sind somit die schnellste Hunderasse der Welt.

    Border Collie Hund
    Faszinierender Hund: Border Collies gelten als besonders intelligent. - Unsplash

    Quietschen statt bellen

    Basenjis sind die einzigen Hunde, die nicht bellen können. Stattdessen geben sie wegen ihrer schmalen Stimmbänder quietschende Geräusche von sich.

    Mini Hund und Riesentiere

    Die kleinste Hunderasse ist der Chihuahua mit einer Grösse von circa 15 bis 23 cm.

    Chihuahua
    Wird oft unterschätzt: der Chihuahua. - Unsplash

    Dagegen ist grösste Rasse mit 72 bis 86 cm die Deutsche Dogge.

    Am schwersten wird der Berner Sennenhund mit bis zu 90 kg Gewicht.

    Saubere Hundezungen

    Hundezungen sind sauberer als gedacht: Studien zufolge befinden sich auf der Zunge Ihres Vierbeiners weniger Bakterien als auf Ihrer eigenen. Der Hund nutzt seine Zunge nicht nur zum Essen und Trinken, sondern auch zum Schwitzen.

    Ein Chow Chow
    Chow Chows haben eine blaue Zunge. - Unsplash

    Durch das Hecheln kühlen sie ihren Körper ab. Übrigens:

    Während die meisten Hundezungen rosafarben sind, haben Chow-Chows blaue Zungen.

    Gutes Gehör

    Die Vierbeiner können deutlich besser hören als wir. Geräusche erscheinen ihnen lauter, wodurch sie auch weit entfernte Geräusche schnell wahrnehmen.

    Weites Sichtfeld

    Der Hund sieht zwar weniger Farben als der Mensch, dafür ist das Sichtfeld mit bis zu 250 Grad weiter. So kann er ein grosses Gelände leichter nach Beute absuchen.

    Hund mit Ball
    Hunde haben ein weites Sichtfeld. - Unsplash

    Was sich bewegt, wird von einem Hund besonders gut gesehen. Die räumliche Wahrnehmung ist allerdings nicht so gut ausgeprägt wie beim Menschen.

    Wunderwerk Hundenase

    Unsere treuen Begleiter riechen viel intensiver als Menschen. Sie haben bis zu 250 Millionen Riechzellen – der Mensch besitzt gerade einmal sieben Millionen. Ihre vielen Riechzellen helfen ihnen dabei, Gerüche schon aus weiter Entfernung wahrzunehmen.

    Neueste Studien zeigen, dass Hunde sogar «Warm» riechen können. Sie nehmen Wärme bis zu eineinhalb Meter von sich entfernt wahr. Dies geschieht laut Forschung über die Nase.

    Diese Fähigkeit könnte auch bei Rettungshunden hilfreich sein, wenn sie Verschüttete suchen müssen.

    Ein Hund
    Hunde können Krankheiten erschnüffeln. - Unsplash

    Die Leistung einer Hundenase ist unschlagbar. Die Tiere können nicht nur Drogen, Waffen und Geld am Geruch erkennen, sondern auch Krankheiten.

    In Studien konnten die Tiere Patienten mit Prostatakrebs, Dickdarmkrebs oder Hautkrebs deutlich von gesunden Menschen unterscheiden.

    Und speziell ausgebildete Assistenzhunde können einen epileptischen Anfall beim Menschen bereits Stunden bis Tage vorher wittern.

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