Warum Halloween auch für Haustiere gruselig ist
Für die Menschen ist Halloween vor allem eines: Spass. Für unsere Haustiere kann Halloween allerdings eine beängstigende Zeit sein.

Das Wichtigste in Kürze
- Halloween bedeutet für manche Hunde und Katzen nur Stress.
- Der Hund sollte in der Halloweennacht in einem ruhigen Raum untergebracht werden.
- Tiere mögen keine Kostüme. Es schränkt sie in ihrer Bewegungsfreiheit ein.
- Die an Halloween verteilten Süssigkeiten sind für Tiere nicht geeignet.
Veränderungen in der Umgebung, wie zum Beispiel saisonale Dekoration, können bei Haustieren Stress verursachen.
Katzen sind besonders sensibel für Veränderungen in ihrem Zuhause: Sie sind Gewohnheitstiere und mögen es, wenn alles beim Alten bleibt. Halloween-Dekorationen, wie Kerzen, Kürbisse und geisterhafte Ausschmückungen, können eine Gefahr für Haustiere im Haushalt darstellen, wenn sie beginnen damit zu spielen.

In der Halloweennacht stört das ständige Klingeln an der Tür die meisten Haustiere, besonders Hunde. Fremde, die in aussergewöhnlichen Outfits in die Häuser kommen, können für Hunde beängstigend sein.
Janine Cirini, Campaignerin bei der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN Schweiz empfiehlt: «Am besten bringt man die Haustiere in einem ruhigen Raum unter, der nicht direkt beim Hauseingang liegt. Das bringt auch den Vorteil, dass der Sichtkontakt sehr niedrig gehalten wird. Es kann hilfreich sein, in diesem Raum leise Musik abzuspielen, um einen Teil der Aussengeräusche zu überdecken.»
Ungesunde Leckereien
«Süsses oder Saures», mit diesem Spruch gehen die Kinder von Tür zu Tür und sammeln Leckereien. Aber aufgepasst, der grösste Teil dieser gesammelten Süssigkeiten, sind für Haustiere gefährlich.
Schokolade, auch schon in kleinen Mengen, kann tödlich sein für Hunde und Katzen. Deshalb sollten sowohl Schokolade als auch andere Süsswaren ausser Reichweite von Tieren aufbewahrt werden.
Tagsüber Gassi gehen
Sobald es an Halloween dunkel wird, ziehen kleine Hexen und Vampire durch die Strassen. Es empfiehlt sich, den Spaziergang mit dem Hund tagsüber zu planen.
Auf diese Weise vermeiden Sie unbequeme Zusammentreffen, bei denen Ihr Hund aufgrund der kostümierten Menschen möglicherweise anders reagiert als sonst.
Auch das Herumstreunen Ihrer Katzen sollte auf den Tag beschränkt sein. Nach Sonnenuntergang sollten sie im Haus gehalten werden.
Kostüme für Haustiere sind keine gute Idee
Leider gibt es schädliches Heimtierzubehör und sogar Kostüme für unsere vierbeinigen Freunde. Es wird dringend davon abgeraten, Hunde und andere Tiere zu verkleiden.

Janine Cirini erklärt: «Je nach Kostüm wird nicht nur die Bewegungsfreiheit der Tiere eingeschränkt, sondern auch die Kommunikation der Körpersprache verhindert. Hunde beispielsweise kommunizieren ihre Gefühle über die Position ihrer Ohren, die Position ihres Schwanzes, ihre Haltung und ihre Augen.
Werden diese Kommunikationsmittel durch Kostüme verdeckt, wird unseren Begleitern jede Möglichkeit einer artgerechten Kommunikation genommen. Das Kostüm kann auch Stress bei den Tieren verursachen, besonders wenn es Teile der Verkleidung gibt, die z.B. herumflattern.»












