Welpen sind neugierig und stürmisch. Wenn der tierische Gefährte zubeisst, hilft ein Beisshemmungstraining.
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Beissen ist ein natürlicher Reflex für Welpen. - Unsplash

Das Wichtigste in Kürze

  • Beissen ist ein natürlicher Reflex eines jeden Welpen.
  • Beisshemmungs-Training hilft, den Beissdrang des Tieres zu reduzieren.
  • Im Zweifelsfall hilft der Hundetrainer.

Wenn Ihr Welpe beisst, ist das zunächst ganz normal. Junge Hunde haben einen ausgeprägten Spieltrieb und lieben es, auch spielerisch an ihrem Herrchen zu knabbern.

Zum Problem wird das nur, wenn der Hund die Grenze nicht kennt. Welpen müssen erst noch lernen, dass die Haut von uns Menschen empfindlich ist.

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Welpen lernen spielerisch die Grenzen kennen. - Unsplash

Ganz wichtig ist es, konsequent zu bleiben. Verlassen Sie den Raum, wenn Ihr Welpe wiederholt zubeisst. Belohnen Sie ihn mit Leckerlis, wenn er sich richtig verhält.

So weiss der Welpe, was ihn beim nächsten Zwicken erwartet und lernt schnell.

Spätestens mit vier bis fünf Monaten sollte der Junghund seine Zähne unter Kontrolle haben.

Beisshemmungs-Training, wenn der Welpe zubeisst

Beisshemmungs-Training ist eine gute Übung, um Welpen das Beissen abzugewöhnen. Hierbei spielen Sie zunächst ganz normal mit dem Vierbeiner.

Wenn der Junghund beim Spielen mit den Zähnen die Haut berührt, sagen Sie laut «Aua!». Anschliessend entziehen Sie dem Hund für 15 Sekunden die Aufmerksamkeit.

Dadurch lernt Ihr tierischer Gefährte den Zusammenhang zwischen dem Beissen und der Konsequenz. Bieten Sie ihm anschliessend ein Kauspielzeug an, an dem er ungestraft knabbern darf.

Schimpfen oder ein Klaps sind während dieser Übung Tabu. Sie reizen den verspielten Hund zusätzlich und sind keine angemessene Erziehungsmethode.

Sollte das Beisshemmungs-Training nicht helfen, kann ein Hundetrainer zurate gezogen werden. Der Profi kennt weitere wirksame Tricks, mit denen stürmischen Junghunden Einhalt geboten wird.

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