Gleichzeitig mit dem Atatürk Kulturzentrum wurden die Beyoğlu-Kulturstrasse und der Galataport eingeweiht.
Moschee
Blick auf die Süleymaniye Moschee. - Unsplash

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Atatürk Kulturzentrum wurde in nur 2,5 Jahren neu aufgebaut.
  • Das AKM beherbergt ein reichhaltiges Angebot: von Oper, über Konzertsaal bis Kino.
  • Der Galataport bietet derweil Raum für Kunstausstellungen, Designer Shops und Büros.

Im Herzen Istanbuls, am Taksim Platz, thront das in nur 2,5 Jahren neu aufgebaute Atatürk Kulturzentrum.

Der filigran wirkende Bau wurde vom Architekten Murat Tabanlioglu neu gestaltet und mit modernster Bühnentechnik ausgerüstet, was eine herrliche Akustik schafft.

Tabanlioglu ist der Sohn des ursprünglichen Architekten, der es gleich zweimal realisierte. Trotz viel Glas, Beton und Metall, wirkt der lichtdurchflutete Bau leicht.

Die Fassade spiegelt sich im davor liegenden Bassin. Von aussen gut sichtbar, befindet sich im Innern eine purpurrote Kuppel aus Keramikplatten, die je nach Lichtverhältnissen unterschiedlich schimmern.

Alles für Kunstliebhaber

Innerhalb dieser Kuppel befindet sich das Opernhaus, mit über 2000 Sitzplätzen.

Das AKM beherbergt neben der Oper einen Theater- und Konzertsaal, eine Bibliothek, eine Galerie für Kunstausstellungen, Restaurants, ein Café und ein Kino.

Inennansicht Atatürk Kulturzentrum
Das Atatürk Kulturzentrum bietet Raum für Opern, Konzerte, Theater und vieles mehr. - Esther Wyss

Während des Beyoğlu Festivals (30. Oktober bis 14. November) fanden verschiedene Konzerte, Ausstellungen und kulturelle Events mit über 1000 Künstlern statt.

Die farbenprächtige, orientalisch üppige Inszenierung bot den Besuchern einen Ohren- und Augenschmaus.

ATM
Das Atatürk Kulturzentrum von Innen. - Esther Wyss

Gleichzeitig mit der Einweihung des AKM wurde der Galataport eröffnet. Hier können täglich bis zu drei Kreuzfahrtschiffe anlegen.

Modern gestaltete Gebäude befinden sich direkt am Bosporus und bieten Raum für Kunstausstellungen, Designer Shops und Büros.

Die 1,4 Kilometer lange Flaniermeile entlang des Bosporus gibt die Sicht auf die asiatische Seite Istanbuls frei. Die Wasserfront wird von verschiedenen Restaurants gesäumt, die zum Verweilen einladen.

Ausspannen und geniessen

Von der Aussichtsgalerie des Galata-Turmes, dem Wahrzeichen Istanbuls, geniessen die Besucher einen fantastischen Rundumblick auf die Stadt, den Bosporus und das Goldene Horn.

In der Ferne erkennt man die Hagia Sophia und den Topkapi Palast. Nach so viel Kunst und Aussicht lässt es sich in einem der unzähligen Cafés oder Restaurant bestens ausspannen und dabei dem Treiben auf den Gassen zusehen.

Blick auf Galata Turm
Blick auf den Galata Turm. - Esther Wyss

Zutrauliche Katzen streunen herum und lassen sich von niemandem aus der Ruhe bringen.

Ganz in der Nähe lohnt sich ein Bummel über die mit Jugendstilhäusern gesäumte Prachtstrasse Istiklal Caddesi, die sich vom Tünel bis zum Taksim erstreckt.

Zum Shoppen sollte man sich den Besuch des Grossen Basars und des Ägyptischen Basars auf keinen Fall entgehen lassen.

Nur ein Steinwurf vom Gewürzmarkt entfernt bietet das Hamdi Restaurant, das nur eines der berühmten Kebab Grillrestaurants ist, neben qualitativ hochwertigem Essen, einen fantastischen Panoramablick.

Das Beyoğlu Festival finde zweimal jährlich im Frühling und im Herbst statt

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Artikel verfasst von Esther Wyss – Tourismus Lifestyle Verlag

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