Es müssen nicht immer Bratwurst oder Steak sein. Auch Gemüse macht sich gut auf dem Grill. Insbesondere als Resteverwertung.
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Gemüsereste können auf dem Grill lecker verwertet werden – etwa als Spiesse. - Christin Klose/dpa-tmn
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Das Wichtigste in Kürze

  • Sie haben vom letzten Gratin noch Gemüsereste übrig und wissen nicht, wohin damit?
  • Grillieren Sie! Die Reste bunt auf Stöckchen aufgespiesst machen sich hier besonders gut.
  • Nur Alufolie als Unterlage sollten Sie vermeiden – hier ist Giftstoffübertragung möglich.

Maiskolben haben es vorgemacht: Auch Gemüse kann eine Karriere als Grillklassiker hinlegen. Doch damit muss der pflanzliche Grillgenuss ja nicht enden.

Pilze machen sich ebenfalls gut auf dem Rost – zum Beispiel in Scheiben geschnittene Kräuterseitlinge, Shiitake-Pilze in Kräuter-Knoblauch-Marinade und Austernpilze mit Zitronenmelisse.

Sie liefern nicht nur eine gute Portion Eiweiss, sie schmecken grilliert auch aromatisch.

Gemüsereste auf dem Spiess

Das Praktische am Grillieren mit Gemüse: Reste können dabei lecker verwertet werden – und müssen nicht in der Tonne landen.

Mit Gemüseresten von Peperoni, Fenchel, Zwiebel, Süsskartoffel oder Zuccetti lassen sich etwa bunte Spiesse zubereiten.

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Machen sich auch optisch gut: Gemüssespiesse auf dem Grill. - Pixabay

Schneiden Sie die Zutaten dafür einfach in kleine Stücke und spiessen abwechselnd Käsestücke darauf. Danach in Marinade einlegen und von allen Seiten grillieren.

Grillkorb oder Grillpfanne verwenden

Spargeln können ebenfalls gut grilliert werden. Und aus Blumenkohl lässt sich einfach eine Grillspezialität im Backteig zubereiten.

Dafür wird der Blumenkohl in kleine Röschen geteilt und in einer Mischung aus Mehl, Wasser, Ei, Backpulver und Öl gewendet.

Je nach Grösse können die Backteigröschen dann auf Spiesse gesteckt oder direkt auf den Rost gelegt werden. Passend dazu: Barbecue-Sauce.

Wer verhindern will, dass beim Grillieren kleine Gemüsestücke vom Rost in die Glut rutschen, kann einen Grillkorb oder eine Grillpfanne aus Edelstahl verwenden.

Auf Alufolie als Grillunterlage sollte bei salzigen oder marinierten Gemüsestücken aber besser verzichtet werden: Säuren und Salz können Alupartikel aus der Folie lösen, die dann in die Lebensmittel übergehen.

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