Wie Sie die Haltbarkeit von Kosmetika verlängern

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    Bern,

    Auch Beauty-Produkte haben ein Ablaufdatum. Wann Crèmes, Sprays, Gele und Make-up reif für den Mülleimer sind, verrät die Verpackung. Doch man kann sie retten.

    Hautcreme Deckel offen
    Ob Kosmetika abgelaufen sind, kann man oft nicht ohne einen Blick auf die Verpackung erkennen. - Pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Haltbarkeit von Kosmetika erkennt man am Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung.
    • Kühle und trockene Lagerung verlängert die Gebrauchsphase des Produkts.
    • Auch sollte man es vor Verunreinigungen schützen und weder verdünnen noch mischen.

    Sie schlummern in den Schränken des Badezimmers: abgelaufene Kosmetika. Denn über die Zeit sammelt sich so einiges auf der Ablage an. Die Frage ist dann: Kann ich das guten Gewissens noch verwenden?

    Ein Blick auf die Verpackung kann zwar helfen. Das angegebene Haltbarkeitsdatum lässt allerdings nicht immer einen Rückschluss zu, ob das Produkt nun wirklich unbenutzbar ist.

    Der deutsche Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) gibt hilfreiche Tipps, wie Sie die Haltbarkeit erkennen und sogar verlängern können.

    So erkennt man die Haltbarkeit

    Ist ein Kosmetikprodukt weniger als 30 Monate haltbar, trägt es ein Mindesthaltbarkeitsdatum.

    Entweder findet sich auf dem Etikett der Ausdruck «Mindestens haltbar bis» oder ein Sanduhrsymbol gefolgt von einer Datumsangabe.

    Behälter Ausschnitt rund rot
    Viele Kosmetika tragen einen Hinweis, wie lange sie haltbar sind. - Andrea Warnecke/dpa-tmn

    Eine grundsätzlich längere Haltbarkeit lässt sich am Symbol eines offenen Crèmetiegels erkennen.

    Erst mit dem Öffnen beginnt das Ablaufen einer Frist, nämlich der Verwendungsdauer. Steht dort zum Beispiel «12 M», kann man das Produkt bedenkenlos zwölf Monate lang nutzen.

    Sprays in Druckgaspackungen oder wasserfreie Produkte wie Puder sind unbegrenzt haltbar.

    Der IKW rät, im Zweifelsfall zu schauen, ob sich Farbe, Geruch und Konsistenz verändert haben. Ist das der Fall, bleibt nur noch die Entsorgung.

    So erhöht man die Haltbarkeit

    Es empfiehlt sich, eine Packung wirklich erst dann zu öffnen, wenn man den Inhalt auch nutzt. Und man sollte Produkte immer möglichst zügig aufbrauchen.

    Die Verpackung sollte man nach der Anwendung wieder sorgfältig schliessen.

    Um das Produkt nicht zu verunreinigen, sollten die Cremes, Gele und Pasten nur mit sauberen Händen, Pinseln oder Spateln aus dem Behältnis entnommen werden.

    Kosmetikprodukte niemals verdünnen oder mischen. Beim Umfüllen in Nachfüllpackungen sollte man darauf achten, dass der Inhalt nicht verunreinigt wird.

    Kosmetikprodukte trocken, kühl und dunkel lagern. Dies gilt insbesondere bei kurzer Mindesthaltbarkeit.

    Der IKW empfiehlt, Produkte, die nur noch kleine Mengen enthalten, möglichst auf der Ablage nach vorn zu stellen, sodass man sie als Erstes sieht und somit eher verwendet.

    So lässt sich auch wieder mehr Platz und Ordnung im Badezimmer schaffen.

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