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    Kaltes Getränk oder warmer Tee? Fünf Hitze-Mythen im Check

    Nau Lifestyle
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    Bern,

    Wer meint, ein eisgekühltes Getränk und eine kalte Dusche bringen dem Körper im Sommer Abkühlung, der irrt sich! Wir decken fünf Hitze-Mythen auf...

    zwei Frauen
    Lauwarmer Tee ist bei Hitze die bessere Alternative, um den Körper zu kühlen. - Maridav/Shutterstock.com / Pressmaster/Shutterstock.com

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei grosser Hitze hilft eine lauwarme Dusche oder ein kühlendes Fussbad.
    • Lauwarmer Tee ist für den Körper besser als eine eiskalte Limo.
    • Schwarze Kleidung blockt Sonnenstrahlen besser ab als weisse.

    Um bei der extremen Hitze einen kühlen Kopf zu bewahren, setzen die meisten Menschen auf gekühlte Getränke, kurze Kleidung und kalte Duschen.

    Aber schaffen diese Massnahmen wirklich Abhilfe, wenn der Körper vor lauter Schweiss nur so trieft?

    Wir räumen mit einigen Hitze-Mythen auf.

    Warm statt kalt duschen

    Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad neigen viele zu einer eiskalten Dusche. Doch ebendiese sorgt dafür, dass unser Körper noch mehr schwitzt, da dieser durch den schnellen Wechsel von heiss zu kalt zu arbeiten beginnt, um die Temperatur wieder auszugleichen.

    Frau in Dusche
    Eine lauwarme Dusche ist bei Hitze besser als eiskaltes Wasser. - Unsplash

    Darüber hinaus wird unser Kreislauf zusätzlich belastet. Ärzte empfehlen stattdessen eine lauwarme Dusche oder ein kühlendes Fussbad.

    Lieber lauwarmen Tee trinken

    Bei dem Gedanken an eine eiskalte Limo kann im Sommer wohl kaum jemand widerstehen.

    Allerdings sorgen gekühlte Getränke für die gleiche Körperreaktion wie eine kalte Dusche: Der Körper arbeitet noch mehr. Lauwarme Getränke, etwa ein Pfefferminztee, haben einen besseren und nachhaltigeren Effekt.

    Lange Kleidung aus leichtem Material

    Wenn es draussen heiss ist, greifen die meisten überwiegend zu kurzer Kleidung. Dabei zirkuliert die Luft bei langer Kleidung aus leichtem Material wie Leinen oder Baumwolle besser.

    Mann in schwarzer Kleidung
    Schwarze Kleidung blockt Sonnenstrahlen besser ab. - Unsplash

    Ein weiterer Tipp: Schwarze Kleidung blockt schädliche Sonnenstrahlen besser ab – und ist deshalb ein besserer Sonnenschutz als weisser Stoff.

    Mittags- und Feierabendsonne vermeiden

    Viele sind in dem Glauben, dass es unter der Mittagssonne am heissesten ist. Zahlreiche Wetterexperten warnen aber auch vor der «Feierabendhitze». Denn zwischen 16 und 17 Uhr ist die Temperatur im Hochsommer zumeist am höchsten.

    Steht die Sonne am höchsten, bedeutet das also nicht, dass dann auch das Thermometer seinen höchsten Stand erreicht. Grundsätzlich gilt aber auch zwischen 11 und 14 Uhr Vorsicht beim Aufenthalt in der Sonne.

    Vorsicht bei Sand und Wasser!

    Wer den Sommer gerne am Strand verbringt, sollte mit Sonnencrème keineswegs sparen. Denn: Sowohl im Wasser als auch im Sand reflektiert die Sonne, sodass noch leichter ein Sonnenbrand entsteht.

    Übrigens: Jenes Phänomen tritt auch bei Schnee auf dem Gletscher auf, er verstärkt die Sonnenstrahlung um bis zu 90 Prozent.

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