Der Toyota Mirai rüstet Kopenhagen auf dem Weg zu schadstofffreiem Personenverkehr rüstet auf. Ein dänischer Anbieter setzt nun 100 Brennstoffzellen-Taxis ein.
2022 Toyota Mirai DRIVR
Der Toyota Mirai geht nun mit 100 Fahrzeugen in einen Grossversuch in Kopenhagen in Betrieb - Toyota/DRIVR

Das Wichtigste in Kürze

  • Ab 2025 keine Neuwagen mit Verbrenner mehr in Dänemark
  • Taxiflotte ab 2030 auch im Bestand ohne Benziner und Diesel
  • Toyota Mirai Grossversuch mit 100 Fahrzeugen gestartet

In Dänemark setzt man sich für eine nachhaltigere Zukunft ein. Im Jahr 2025 wird das Land die Zulassung von Neuwagen verbieten, die CO2 oder andere Schadstoffe ausstossen. Fünf Jahre später wird die gesamte Branche emissionsfrei sein, auch bei Bestandsfahrzeugen.

DRIVR beschleunigt bereits jetzt den Übergang zu einer grüneren Zukunft mit Toyota. Die Kunden haben die Wahl zwischen einem Hybrid-, Elektro- oder Wasserstofftaxi. Jetzt wurde die Flotte in Zusammenarbeit mit dem Wasserstoffpionier erneut erweitert.

Der Toyota Mirai kommt auf 650 Kilometer Reichweite und kurze Tankzeiten

2022 Toyota Mirai DRIVR
Die komplexe Tankinfrastruktur für den Wasserstoff ist bei der Toyota Mirai Flotte für Kopenhagen kein Problem, denn sie bleibt auf eine Stadt beschränkt - Toyota/DRIVR

Der Toyota Mirai stösst während des Betriebs nur Wasserdampf aus. Seine Brennstoffzellen-Technik bietet dennoch eine Reichweite von 650 Kilometern. Das Betanken dauert nur fünf Minuten, genauso lange wie bei konventionell betriebenen Fahrzeugen.

DRIVR freut sich, bekannt geben zu können, dass sie die grösste öffentliche Ausschreibung in Dänemark für Taxidienste gewonnen haben. Ab sofort bieten sie nun die «Ad-Hoc-Taxidienste» in Kopenhagen an. Dies bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen, Kinder, Kranke auf dem Weg ins Krankenhaus befördert werden. Auch städtische Angestellte und Politiker werden nun mit wasserstoffbetriebenen Taxis gefahren.

Das Taxi-Projekt wird von mehreren Partner gefördert

Die 100 Wasserstofftaxis von DRIVR wurden im Rahmen der europäischen Projekte «Hydrogen-Mobility-Europe-2» und «Zero-Emission-Fleet-Vehicles-For-European-Rollout» eingeführt. Diese wiederum werden von dem «Hydrogen-and-Fuel-Cell-Joint-Undertaking» unterstützt. Partner der Initiative sind Toyota, die Stadt Kopenhagen und anderen Kommunen. Ziel ist eine wasserstoffbasierte Mobilitätslösung in Europa zu etablieren und die entsprechende Infrastruktur ausbauen.

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