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    Keine Verbrenner bei Audi: Ingolstadt setzt nun auf Elektroantrieb

    Axel Linther
    Axel Linther

    Deutschland,

    Nach allen Gerüchten und Falschmeldungen hat der Vorstand Markus Duesmann jetzt klargestellt: Audi plant eine Zukunft ohne Verbrenner.

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    Audi hat klare Pläne für die Zukunft: der Verbrenner ist am Ende. (Archivbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Letzter Verbrenner kommt 2026 auf den Markt
    • Verkauf läuft nur noch bis 2033
    • Entscheidung bezieht sich auch auf Plug-in-Hybride

    In der letzten Woche sorgte eine Meldung der FAZ für Aufsehen. Darin wurde ein Interview mit dem Audi-Vorstandsvorsitzenden Markus Duesmann so gedeutet, dass man weiterhin auf Verbrenner setzen würde. Vor allem da in China wieder eine verstärkte Nachfrage nach konventionellen Antrieben zu spüren sein. Diesem Artikel tritt man in Ingolstadt nun mit Vehemenz entgegen.

    Mutige Entscheidung von Audi zur Abkehr vom Verbrenner

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    Autos wie dem Audi e-tron GT gehört die Zukunft - Audi

    Am vergangenen Donnerstag hat Duesmann bereits auf Entscheiderebene den neuen Kurs verkündet, nachdem er vom Aufsichtsrat grünes Licht bekam. Auch VW-Boss Herbert Diess unterstützt seinen Ex-BMW-Kollegen in der Entscheidung zur Transformation.

    Konkret sieht der Plan vor, dass Audi 2026 die letzte Fahrzeuggeneration mit Verbrennungsmotor auf den Markt bringt. Sie wird voraussichtlich bis 2033 im Verkauf bleiben. Danach ist das Ende für konventionellen Antrieb besiegelt. Das gilt im Übrigen auch für alle Plug-in-Hybride.

    EU will noch strengere CO2-Auflagen verabschieden

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    Für konventionelle Verbrenner wie den Audi A4 allroad TDI ist spätestens ab 2035 kein Platz mehr im Modellprogramm - Audi

    Ein Grund für den radikalen Schnitt im Modellprogramm ist ein bevorstehender EU-Beschluss. Die Kommission wird am 14. Juli erneut über künftige Klimaziele und CO2-Grenzen beraten. Aktuell sieht das Gesetz eine 37,5-Prozent-Reduzierung des Treibhausgases bis 2030 vor, nun stehen sogar 60 Prozent Verringerung im Raum.

    Ohne eine deutliche Erhöhung der Elektroauto-Stückzahlen ist das nicht zu schaffen. Noch deutlicher wird die Forderung für 2035. Dort soll der CO2-Austoss dann um 100 Prozent reduziert werden. Spätestens dann muss der ganze Neuwagenverkauf auf Elektroantrieb umgestellt sein.

    Auch andere Hersteller ziehen den Ausstieg vor

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    Volles Programm: Der Mercedes-EQ EQS als 580 Edition One in Zweifarblackierung - Mercedes-Benz

    Neben Audi setzt aktuell auch VW selbst alle Hebel in Richtung E-Mobilität in Bewegung. Doch nicht nur innerhalb des Konzerns wird der Umbruch gelebt, auch die Konkurrenz tut es ihnen gleich. So hat in dieser Woche auch Daimler-Chef Ola Källenius erklärt, dass man den Marktstart einiger Elektromodelle sogar vorziehen will.

    Spannend bleibt aber allen politischen Vorgaben zum Trotz der Erfolg bei den Käufern. Denn der Entfall von Bestsellern wie dem Audi A3 und dem Audi A4 dürfte schwerwiegend sein. Ihre e-tron-Nachfolger müssen einiges bieten, damit der Umstieg der Massen klappt.

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