400 Soldaten helfen bei der österreichischen Post aus
Bei den Mitarbeitern einer Logistikhalle der österreichischen Post traten mehrere Corona-Fälle auf. Nun sollen 400 Soldaten deren Betrieb aufrechterhalten.

Das Wichtigste in Kürze
- 400 österreichische Soldaten helfen aktuell auf einem Logistik-Areal der Post aus.
- Mehrere Mitarbeiter des Zentrums infizierten sich mit dem Coronavirus.
- Der Einsatz ist zunächst auf zwei Wochen beschränkt.
Wegen einer Häufung von Coronavirus-Infektionen helfen rund 400 Soldaten derzeit in einem Logistikzentrum der österreichischen Post aus. Das teilte Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner am Montag mit.
Am Wochenende sei das Areal im Bundesland Niederösterreich desinfiziert worden, in der Nacht hätten die Soldaten und Zivilbediensteten dann mit der Arbeit begonnen.
Einsatz dauert zunächst zwei Wochen
Sie ersetzten dabei die gesamte Mannschaft der Post in der Logistikhalle in Hagenbrunn. Der Einsatz sei vorerst auf zwei Wochen befristet. Die Post hat nach eigenen Angaben zudem für ein weiteres Zentrum um Unterstützung gebeten.

Die Häufung der Fälle in den beiden Zentren dürfte auf Leiharbeitsfirmen zurückgehen, deren Mitarbeiter bei der Post eingesetzt werden. Auch Fälle in einer Wiener Flüchtlingsunterkunft sollen damit in Verbindung stehen, da einige der Bewohner bei den Leiharbeitsfirmen beschäftigt waren.
Ein Kindergarten geschlossen
Wegen der Häufung bei Leiharbeitern wurde in Wien zudem ein Kindergarten vorübergehend geschlossen, weil sich eine Mitarbeiterin und ein Kind mit Sars-CoV-2 infiziert haben.
Im Zusammenhang mit diesen verknüpften Fällen befanden sich nach Angaben der Stadt Wien am Montag mehr als 400 Personen in Quarantäne.