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    Ford GT40: Das Wunder von Le Mans 1966

    Daniel Huber
    Daniel Huber

    Bern,

    Ein legendärer Rennwagen, dessen triumphale Geschichte in Le Mans nicht nur den Motorsport beeindruckte, sondern es auch bis nach Hollywood schaffte.

    Ford GT40
    Ikonische Silhouette, donnernder V8: Der Ford GT40, ein zeitloser Klassiker des Motorsports. - Pixabay

    Le Mans, 1966. Die Atmosphäre knistert vor Spannung, als die Motoren der Rennwagen auf dem Circuit de la Sarthe aufheulen. Doch dieses Jahr ist etwas anders.

    Ein amerikanischer Herausforderer, der Ford GT40, wagt sich in das Herz der europäischen Rennsport-Elite. Die Geschichte des Ford GT40 beginnt mit Henry Ford II, dem Enkel des legendären Automobilherstellers.

    Henry Ford II
    Henry Ford II: Der visionäre Automobilmogul, der den Ford GT40 in Auftrag gab, um Ferrari in Le Mans herauszufordern und Geschichte zu schreiben. - Ford

    Seine Verhandlungen über eine Übernahme von Ferrari enden in einem Fiasko, und Ford schwört Rache. Er träumt davon, Ferrari, den unangefochtenen König von Le Mans, auf dessen eigenem Terrain zu schlagen.

    So setzt er alles daran, einen Rennwagen zu entwickeln, der Ferrari in den Schatten stellt.

    Der Ford GT40: Ein kühner Entwurf wird Realität

    Das Ergebnis ist der Ford GT40, ein flacher, aerodynamisch optimierter Rennwagen, der mit einem kraftvollen V8-Motor ausgestattet ist. Der Name GT40 steht für «Gran Turismo» und 40 Zoll (ca. 102 cm) Höhe.

    Doch die ersten Jahre sind von Rückschlägen geprägt. Der Ford GT40 zeigt zwar beeindruckende Geschwindigkeit, kämpft aber mit technischen Problemen und Zuverlässigkeit.

    Der GT40 als Symbol für amerikanischen Erfindergeist und Siegeswillen.

    1966 ändert sich alles: Ford hat den GT40 weiterentwickelt und ein schlagkräftiges Team zusammengestellt. Carroll Shelby, ein ehemaliger Rennfahrer und visionärer Konstrukteur, übernimmt die Leitung.

    1966: Ein Team schreibt Geschichte

    Drei Ford GT40 von Shelby-American Inc. treten in Le Mans an und 2 dominieren das Rennen von Anfang an. Unter anderem sitzt Ken Miles, ein brillanter, aber eigenwilliger britischer Rennfahrer, am Steuer eines Ford GT40.

    Zusammen mit Team Holman & Moody überqueren drei GT40 die Ziellinie in einer historischen Formation, ein Dreifachsieg für Ford, der die Motorsportwelt in Staunen versetzt. Diese epische Geschichte inspiriert sogar Hollywood zu dem Blockbuster «Le Mans 66 – Gegen jede Chance», mit Matt Damon als Carroll Shelby in der Hauptrolle.

    Der Sieg von 1966 ist nur der Anfang. Der GT40 gewinnt Le Mans noch drei weitere Male in Folge und festigt seinen Platz als Legende des Motorsports.

    Die Faszination GT40: Mehr als nur ein Rennen

    Bis heute gilt er als einer der ikonischsten und einflussreichsten Rennwagen aller Zeiten. Sein Design, seine Leistung und seine Geschichte inspirieren noch immer Automobilhersteller und Motorsportfans auf der ganzen Welt.

    Ford GT
    Der Ur-Enkel des legendären GT40. Ford GT 2022. - Ford

    Wenig überraschend, ist der Ford GT40 längst ein begehrtes Sammlerstück. Limitierte Stückzahl, historische Bedeutung im Motorsport und ikonische Ästhetik treiben die Nachfrage.

    Ein 1968er GT40 wechselte im August 2012 für mehr als 9.5 Millionen Franken den Besitzer. Der legendäre Rennwagen fasziniert auch Jahrzehnte nach seinen Siegen in Le Mans Automobilenthusiasten und zahlungskräftige Investoren gleichermassen.

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    Kommentare

    User #5049 (nicht angemeldet)

    Ich wollte auch einen 2-jährigen Kommentar zum GT40 schreiben, klappt aber irgenwie nicht ;-)

    User #1483 (nicht angemeldet)

    Echt krass die Story. Habe mir jetzt Film mit Mat Damon angeschaut. Gibt es bei Netflix….

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