Ford Puma Gen-E: Wendiger Stromer für die City
Agiler City-Stromer: Der neue Ford Puma Gen-E bringt 168 PS, clevere GigaBox und bis zu 376 km Reichweite in die Schweiz.

Viele moderne Crossover blenden mit hoher Systemleistung, bereiten in engen Parkhäusern der Schweizer Ballungsräume aber echte Manövrierprobleme. Der neue Ford Puma setzt für das Modelljahr 2026 daher auf ein erfrischend vernünftiges Masskonzept für Karosserie und Alltagstauglichkeit.
Mit einer kompakten Aussenlänge von 4.21 Metern zirkelt das Fahrzeug wendig durch jede verwinkelte Altstadtgasse. Gleichzeitig modernisiert der Hersteller das Cockpit mit einer volldigitalen 12,8-Zoll-Instrumentenanzeige sowie dem reaktionsschnellen Infotainmentsystem SYNC 4.
Effizienter Elektroantrieb und Schweizer Reichweite
Neben den bekannten 48-Volt-Mildhybriden rollt nun erstmals die vollelektrische Variante Gen-E mit 168 PS zu den Schweizer Händlern. Ein offizieller Basispreis von 35'700 Franken setzt etablierte europäische Konkurrenten sofort unter Zugzwang.

Der an der Vorderachse montierte Elektromotor stellt ein direkt anliegendes Drehmoment von 290 Newtonmetern bereit. Diese prompte Kraftentfaltung bürgt für mühelose Überholmanöver auf kurvenreichen Landstrassen und an steilen Passagen.
Die netto 43 Kilowattstunden grosse Batterie ermöglicht auf dem Papier eine WLTP-Reichweite von bis zu 376 Kilometern. Bei winterlichen Minustemperaturen in den Bergen schrumpft dieser reale Aktionsradius im gemischten Fahrbetrieb allerdings auf rund 250 Kilometer zusammen.
Ladetempo und Raumökonomie mit GigaBox
An öffentlichen DC-Schnellladesäulen bezieht der kompakte Stromer Energie mit einer maximalen Ladeleistung von 100 Kilowatt. Ein regulärer Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent Akkukapazität beansprucht somit knapp 23 Minuten an der Autobahnraststätte.
Beim nutzbaren Ladevolumen distanziert der Ford Puma zahlreiche Mitbewerber mit einem stattlichen Kofferraum von bis zu 523 Litern. Die clevere GigaBox unter dem Ladeboden nimmt selbst nasse Wanderschuhe oder dreckige Sportausrüstung nach dem Ausflug problemlos auf.

In der ersten Reihe geniessen Fahrende eine hervorragende Sitzposition mit ergonomischen Sitzen und viel Bewegungsfreiheit. Im Fond stossen grossgewachsene Erwachsene auf längeren Fahrten dagegen rasch an die Grenzen der Beinfreiheit.
Fahrverhalten und Positionierung im Markt
Einfache Hartplastikflächen an den hinteren Türverkleidungen trüben das ansonsten gepflegte Ambiente des modernisierten Innenraums leicht. Das sportlich abgestimmte Fahrwerk garantiert viel Agilität, leitet schroffe Querfugen aber recht direkt an die Passagiere weiter.
Im direkten Duell mit dem Peugeot E-2008 punktet der Puma mit dynamischerem Handling und mehr Stauraum. Das französische Konkurrenzmodell kontert seinerseits mit einer grösseren 54-kWh-Batterie für entspanntere Langstreckenfahrten über Nationalstrassen.

Ein vergleichbarer Volvo EX30 beschleunigt zwar rasanter, ist jedoch auch teurer. Ford schnürt mit dem Puma Gen-E gekonnt ein preislich faires und ausgewogenes Gesamtpaket für urbane Pendler.
Praxistauglicher Begleiter für den Pendleralltag
Wer regelmässig schwere Lasten zieht oder weite Bergstrecken ohne Ladestopp bewältigen will, greift weiterhin zum EcoBoost-Mildhybrid. Für das tägliche Pendeln und regionale Fahrten bietet der elektrische Puma dagegen eine massgeschneiderte Lösung.
Die Kombination aus City-tauglichen Abmessungen und hoher Ladeflexibilität überzeugt im Alltag. Trotz leichter Abstriche beim Fondkomfort liefert das Kölner Modell viele schlagende Argumente für den Umstieg.
Damit etabliert sich der Crossover als einer der zugänglichsten und agilsten Vollstromer seiner Grössenklasse. Unter dem Strich erhalten Schweizer Käufer ein modernes Elektrofahrzeug mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis.











