Wendy Holdener beim Slalom-Final zur Halbzeit Zweite
Mikaela Shiffrin fährt auch beim Slalom-Saisonfinal in einer eigenen Liga. Die US-Ski-Königin liegt zur Halbzeit mehr als eine Sekunde vor Wendy Holdener.

Das Wichtigste in Kürze
- Wendy Holdener liegt nach dem ersten Lauf beim Slalom-Saisonfinal auf Rang zwei.
- Mikaela Shiffrin fährt mit 1,10 Sekunden Vorsprung in einer eigenen Liga.
- Der zweite Durchgang startet um 13.30 Uhr.
Auch im letzten Slalom des Winters liefert Mikaela Shiffrin wieder eine Machtdemonstration ab. Die US-Amerikanerin liegt zur Halbzeit beim Saison-Final in Lillehammer 1,10 Sekunden vor Wendy Holdener in Führung. Der sechste Gesamtweltcup-Sieg ist zum Greifen nahe.
Mit Startnummer 2 setzt Wendy Holdener die erste echte Richtmarke. Der Startfahrerin Katharina Truppe nimmt sie mehr als sieben Zehntel ab. In diesem Direkt-Duell geht es auch um den dritten Endrang im Slalom-Weltcup – Vorteil Holdener.
Nur Shiffrin schneller als Wendy Holdener
Auch Shiffrins grosse Gesamtweltcup-Herausforderin Emma Aicher kann Holdener nicht abfangen. Einzig die Slalom-Königin aus den USA setzt sich im Klassement vor die Schwyzerin, die zum 14. Mal bei einem Weltcup-Final an den Start geht.

Nicht vorne mitmischen kann Camille Rast: Sie reisst mit einem missglückten Lauf 2,22 Sekunden Rückstand auf Shiffrin auf. Bei der enorm langen Laufzeit – Shiffrin fährt als einzige unter 1:08 – bedeutet das Zwischenrang neun.
Melanie Meillard beendet den ersten Durchgang auf Rang 15 mit 3,01 Sekunden Rückstand auf Shiffrin. Eliane Christen verliert als 17. direkt hinter Meillard 3,19 Sekunden auf die Bestzeit der US-Amerikanerin.

Entscheidung um die grosse Kugel schon heute?
Der zweite Durchgang in Lillehammer startet um 13.30 Uhr. Shiffrin bräuchte für einen vorzeitigen Gewinn der grossen Kugel einen Vorsprung von 100 Punkten auf Aicher. Dafür dürfte die Deutsche bei einem Shiffrin-Sieg bestenfalls Fünfte werden.
Am Mittwoch beenden die Frauen ihre Weltcup-Saison mit dem Riesenslalom. Dort ist die Kugel-Entscheidung bereits zugunsten der Österreicherin Julia Scheib gefallen.















