Corinne Suter

    Corinne Suter erklärt ihr starkes Saisonende: «Vertrauen finden»

    Matthias Neuhaus
    Matthias Neuhaus

    Norwegen,

    Sofia Goggia wird Nachfolgerin von Lara Gut-Behrami und gewinnt die kleine Kristallkugel im Super-G. Corinne Suter überzeugt im letzten Saisonrennen.

    Corinne Suter
    Corinne Suter wird beim letzten Rennen ihrer Saison starke Zweite. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sofia Goggia gewinnt den Super-G beim Saisonfinal in Lillehammer (NOR).
    • Damit sichert sich die Italienerin kleine Kristallkugel.
    • Corinne Suter überzeugt und freut sich über Rang zwei.

    Die nächste Weltcup-Entscheidung ist gefallen: Sofia Goggia gewinnt Die Super-G-Wertung.

    Damit wird die Italienerin Nachfolgerin von Lara Gut-Behrami, welche die kleine Kristallkugel im Super-G in den letzten drei Wintern gewann.

    Sofia Goggia
    Sofia Goggia im Einsatz beim Super-G von Lillehammer. - keystone

    Goggia zeigt beim Saisonfinale in Lillehammer noch einmal eine starke Leistung und lässt nichts anbrennen. Sie gewinnt das Rennen vor Corinne Suter und Kira Weidle-Winkelmann.

    Ihre erste Verfolgerin Alice Robinson verpasst die Top Ten deutlich. Im Ziel wird Goggia von den Emotionen übermannt, die Tränen fliessen.

    Corinne Suter überzeugt

    Corinne Suter weiss beim letzten Saisonrennen noch einmal zu überzeugen. Bis zur letzten Zwischenzeit liegt sie sogar noch vor Goggia. Am Ende fährt sie auf den starken zweiten Rang und darf sich über ein weiteres Podest freuen.

    «Ich war zwei, dreimal weg von der Linie. Aber das ist ja bekanntlich schnell im Super-G», analysiert Suter ihre Fahrt gegenüber SRF. Sie habe nicht gedacht, dass es so weit nach vorne reicht.

    Corinne Suter
    Corinne Suter darf sich über einen weiteren Podestplatz freuen. - keystone

    Nach schwierigem Start kam Corinne Suter nach Olympia immer besser in Fahrt. «Es ist einfach dieses freie Fahren. Und das kann man im Skisport nicht erzwingen», so die Zentralschweizerin.

    Es heisse immer, man solle nicht zu viel überlegen, so Suter. «Aber wenn man nichts überlegt, dann geht es eben auch nicht. Man muss ein Mittelmass und das Vertrauen in sich selber finden.»

    Corinne Suter
    Corinne Suter freut sich nach ihrem letzten Saisonauftritt. - Screenshot SRF

    Irgendwann werde man dadurch wieder in die Spur finden. «Davon bin ich überzeugt. Und das ist zum Glück jetzt Ende Saison noch aufgegangen», sagt Suter nach ihrem letzten Rennen.

    Die zweite Schweizerin am Start, Malorie Blanc, wird in Lillehammer Neunte.

    Gesamtweltcup bleibt spannend

    Im Kampf um den Gesamtweltcup bleibt das Rennen spannend. Emma Aicher macht mit ihrem vierten Platz Boden auf Mikaela Shiffrin gut.

    Wer gewinnt den Gesamtweltcup?

    Die Amerikanerin belegt beim Super-G den 22. Rang und geht damit leer aus. Ihr Vorsprung beträgt zwei Rennen vor Saisonende 45 Punkte.

    Im Normalfall sollte das reichen – eine Entscheidung steht aber weiterhin aus.

    Kommentare

    User #5283 (nicht angemeldet)

    Viel zuwenig kämpferisch,nie wie Vonn und co.und am Ziel immer nur grännä.

    User #1462 (nicht angemeldet)

    Co vertrauen findest du zuhause nicht im Schnee ❄️

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