Nach dem Tod ihres Vaters zog sich die erfolgreiche Skirennläuferin Mikaela Shiffrin aus dem Weltcup zurück. Nun ist sie zurück – mit hohen Zielen.
Ski-Star Mikaela Shiffrin
Mikaela Shiffrin dominiert den Weltcup der Frauen seit Jahren nach Belieben. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor 20 Monaten musste Mikaela Shiffrin einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen.
  • Nach dem Tod ihres Vaters wurde es lange still um die erfolgreiche Skirennfahrerin.
  • Nun kehrt sie siegeshungrig zurück – auch dank ihres Freundes Aleksander Kilde.

Vor 20 Monaten starb Mikaela Shiffrins Vater Jeff. In einer emotionalen Botschaft drückte die Skirennfahrerin damals ihre Trauer aus: Er war «unser Felsen, unser Ozean, unser Sonnenaufgang, unser Herz, unsere Seele, unser alles».

Nach diesem schweren Schicksalsschlag zog sich Mikaela Shiffrin aus dem Weltcup und der Öffentlichkeit zurück. Medaillen, Rennen und Siege wurden von einem Moment auf den anderen zur Nebensache.

Zehn Monate später kehrte die US-Amerikanerin zurück. Zu diesem Zeitpunkt war sie jedoch von Rückenproblemen geplagt.

Mikaela Shiffrin
Mikaela Shiffrin ist eine der erfolgreichsten Skirennfahrerinnen – besonders im Slalom. - keystone

Ausserdem wies sie grossen Trainingsrückstand auf. Ihre Erwartungen im Weltcup beschränkten sich auf ein Minimum. Ihren Fokus setzte sie auf die Technik-Disziplinen. Die inzwischen 69-fache Weltcupsiegerin konnte lediglich drei Saisonsiege verbuchen.

Mikaela Shiffrin und Aleksander Kilde – Traumpaar des Ski-Weltcups

Nun endlich scheint es für Shiffrin wieder bergauf zu gehen. Aleksander Kilde und Mikaela Shiffrin kennen sich seit bereits sechs Jahren. Ihre Liebe machten sie im Mai öffentlich. Auch auf Instagram zelebrieren die beiden ihre Partnerschaft.

Einer der Posts zeigt Shiffrin und den norwegischen Ski-Star am 11. Juli 2021 gemeinsam an den ESPY-Awards.

Die 26-Jährige schwärmt: «Es ist wunderschön, wenn man einen Menschen an der Seite hat, mit dem man über alles sprechen kann. Und da rede ich nicht nur vom Skifahren».

In einem erst kürzlich geführten Interview mit der NZZ betont Shiffrin: «Manchmal habe ich das Gefühl, wir seien beide ein und dieselbe Person. Es hilft mir, den richtigen Weg zu gehen».

Die Beziehung zu Kilde wirkt sich auch auf ihren sportlichen Ehrgeiz aus. Für die kommende Saison hat sich die Ski-Queen ein grosses Ziel gesetzt: wieder die Nummer 1 im Slalom werden.

Ausserdem möchte sie in den Speed-Disziplinen ihr Können unter Beweis stellen. Und Shiffrin will zum vierten Mal den Gesamtweltcup gewinnen.

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