Marco Odermatt gewinnt Garmisch-Abfahrt vor Monney und Rogentin!
Das erste Weltcup-Rennen nach Olympia 2026 wird zur Beute von Marco Odermatt. Auf dem Podest stehen zwei weitere Schweizer – aber nicht der Olympia-Held.

Das Wichtigste in Kürze
- Marco Odermatt gewinnt die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen.
- Alexis Monney wird knapp dahinter Zweiter, Stefan Rogentin Dritter.
- Franjo von Allmen kommt als Sechster ins Ziel.
Das Schweizer Speed-Team feiert nach Olympia 2026 weiter!
In Garmisch-Partenkirchen gibt es den Dreifachsieg: Marco Odermatt gewinnt vor Alexis Monney und Stefan Rogentin.
Es ist der 54. Weltcupsieg des 28-jährigen Nidwaldners, womit er die Marke von Hermann Maier egalisiert. Nur Marcel Hirscher (67) und Ingemar Stenmark (86) haben mehr.
Das Abfahrts-Podest von Garmisch
1 – Marco Odermatt 1:47.57
2 – Alexis Monney (+0,04)
3 – Stefan Rogentin (+0,98)
«Es gibt etwas mehr Lockerheit und Frühlingsgefühl – das habe ich gerne», sagt Marco Odermatt im Interview zu SRF.
Das Rennen wird bei zweistelligen Temperaturen durchgeführt, was etwa Franjo von Allmen (Rang 6) weniger passt. «Es ist einfach viel zu warm zum Skifahren», sagt der Dreifach-Olympiasieger.

Im Sieg auf der «Kandahar» sieht Odermatt nun «eine Art Revanche» für die letzten Abfahrts-Ergebnisse: «Zuletzt war ich zweimal Vierter.»
Ausserdem gibt es im Kampf um die Abfahrts-Kugel nun kaum noch ein Vorbeikommen am Nidwaldner, der «einen grossen Schritt» macht.
Weil von Allmen Sechster wird, baut Odermatt seine Führung auf 175 Punkte aus. Es bleiben zwei Rennen – ein Sieg gibt 100 Punkte.

An den Super-G am Sonntag will «Odi» nach dem Rennen noch nicht gross denken. «Erst einmal den heutigen Tag geniessen. Es ist wieder ein unglaublicher Dreifachsieg, den es so eigentlich gar nicht geben kann. Und trotzdem schaffen wir es schon wieder.»
Marco Odermatt gewinnt Hundertstel-Krimi
Die beiden Schnellsten des Tages fahren in einer eigenen Liga. Odermatt düpiert Rogentins Fahrt um 98 Hundertstel und muss nur einmal noch zittern.
Alexis Monney liegt zwischenzeitlich vorne, leistet sich im untersten Teil aber einen Fehler und kommt hauchdünn hinter «Odi» ins Ziel.
Gold-Held Franjo von Allmen macht als letzter Fahrer der Top-Gruppe im flachen Teil vier Zehntel gut auf Odermatt, gerät dann aber von der Linie ab.
Im Ziel muss sich der dreifache Olympiasieger von Bormio mit dem sechsten Rang begnügen (+1,47).

Mit Justin Murisier als Zehnter klassiert sich ein vierter Schweizer in den Top 10. Lars Rösti belegt Rang 18 (+2,24). Arnaud Boisset (30./+3,05) landet ausserhalb der Top 20, so auch Alessio Miggiano (33./+3,29) und Livio Hiltbrand (41./+5,53).

Niels Hintermann sagt seine Teilnahme am Rennen kurzfristig ab.
Am Sonntag (11.15 Uhr) geht es in Garmisch-Partenkirchen mit dem Super-G weiter.


















