Marco Odermatt im Kitzbühel-Sieger-Stress: «Darf man nicht jammern»
Marco Odermatt holt seine zweite goldene Super-G-Gams in Kitzbühel. Vor der Abfahrt am Samstag ist das Programm aber noch dicht gestaffelt.
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Das Wichtigste in Kürze
- Marco Odermatt feiert seinen zweiten Super-G-Sieg in dieser Saison.
- Der Gesamtweltcup-Führende gewinnt in Kitzbühel vor Franjo von Allmen.
- Stefan Rogentin schafft es als Achter ebenfalls in die Top-Ten.
Die Schweiz darf sich in Kitzbühel im Super-G über einen Doppelsieg freuen: Marco Odermatt holt seinen zweiten Saisonsieg in dieser Disziplin. Der Nidwaldner schlägt Franjo von Allmen in einem Hundertstel-Krimi um 0,03 Sekunden!
Damit kommt auf den Nidwaldner in Kitzbühel am Freitag noch ein dicht gestaffeltes Programm zu. «Ich hoffe, es geht ein bisschen speditiv mit den allen Interviews. Dann gibt es noch eine Doping-Kontrolle und noch eine Pressekonferenz», erklärt Odermatt.

«Aber irgendwann kommt man dann doch noch ins Hotel und kann kurz etwas zu Mittag essen. Dann etwas erholen, kurz Physio-Therapie und dann die Rang-Verkündigung», so der Kitzbühel-Sieger. «Aber wenn man hier an die Rang-Verkündigung darf, darf man nicht jammern», lacht Odermatt.
Marco Odermatt gewinnt Hundertstel-Krimi
In einem echten Super-G-Krimi liegt Marco Odermatt zunächst souverän voran. Mehr als drei Zehntel beträgt der Vorsprung des Gesamtweltcup-Leaders zwischenzeitlich. Aber im Schluss-Abschnitt ist Franjo von Allmen schneller – so wird es richtig eng.
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Komplettiert wird das Podest von einem Lokal-Helden: Stefan Babinsky fährt mit 0,25 Sekunden Rückstand auf Odermatt auf Rang drei. Dahinter liegen Raphael Haaser und Adrian Smiseth Sejersted. Der Norweger übersteht eine riesige Schrecksekunde.
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Insgesamt sind die Abstände bei einer Fahrzeit von etwas mehr als einer Minute enorm eng: Die Top-9 liegen innerhalb von weniger als einer halben Sekunde. Darunter liegt mit Stefan Rogentin – ex-aequo mit Dominik Paris Achter – auch der drittbeste Schweizer.
Weitere Schweizer in Kitzbühel mit Rückstand
Die weiteren Schweizer schaffen es in einem enorm fordernden Hahnenkamm-Super-G nicht auf die vorderen Ränge. Marco Kohler verpasst die Top-20 mit 1,07 Sekunden Rückstand knapp. Justin Murisier reiht sich knapp dahinter ein.
Der erkältete Alexis Monney kann bei den engen Zeitabständen ebenfalls nicht mithalten. Mit 1,36 Sekunden Rückstand liegt er ausserhalb der Top-30.
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Für einen Schreckmoment sorgt Arnaud Boisset mit einem bösen Sturz. Er kann aber zum Glück selbst abfahren. Alessio Miggiano scheidet nach einem Torfehler aus.
















