Religionsgemeinschaften unterzeichnen «Erklärung für den Frieden»

Keystone-SDA
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Österreich,

Vertreter von zehn Religionsgemeinschaften haben am Sonntag die «Wiener Erklärung – Religionen für den Frieden» unterzeichnet. Als Zeitkapsel wurde diese in einen Eckstein des entstehenden «Campus der Religionen» eingelassen, wie Kathpress mitteilte.

Religionen
Zehn Religionsgemeinschaften haben die «Wiener Erklärung – Religionen für den Frieden» unterzeichnet. (Symbolbild) - keystone

In ihrer Erklärung halten die Religionsgemeinschaften fest, dass sie sich aus dem Glauben als «kraftvolle Basis» heraus gemeinsam für den Frieden einsetzen, jeden «Missbrauch von Religion zur Anstiftung oder Rechtfertigung von Terror und Gewalt» und jede «Diskriminierung und Bedrohung religiösen Lebens» verurteilen und sich verpflichten, das gegenseitige Verständnis in den jeweiligen Religionsgemeinschaften zu stärken.

«Wir appellieren an unsere Gemeinden und an alle Menschen, die in Wien leben, sich unermüdlich für den Erhalt des friedlichen und respektvollen Miteinanders in unserer Stadt einzusetzen», heisst es in der Erklärung, die zunächst Im Januar 2025 von Kardinal Christoph Schönborn, Oberrabbiner Jaron Engelmayer und dem Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Ümit Vural, unterzeichnet worden war.

Nun haben sich in dem feierlichen Akt am Wiener «Campus der Religionen» auch andere Religionsgemeinschaften dieser Erklärung angeschlossen. Unterzeichnet wurde die Erklärung am Sonntag zusätzlich von Vertretern der evangelisch-lutherischen Kirche in Österreich, der Neuapostolischen Kirche, der Sikh Gemeinde, der Hindugemeinschaft, der christlich-orthodoxen Kirche, der Evangelisch-methodistischen Kirche sowie der Buddhistischen Religionsgesellschaft.

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Kommentare

User #1168 (nicht angemeldet)

Ausgerechnet Religionsgemeinschaften? Die Religiöse Fundamentale Haltung Gläubiger Menschen ist Hauptverantwortlich für das meiste Elend dieser Welt. Auch wenn die Kleriker sich heute hinter den Regierungen verstecken, ist es nicht vom Tisch zu wischen. Beispiele gefällig? Antisemiten entstanden durch den Hass gegen die damalige Religiöse Hoheit die nicht verhindert haben dass Christus verurteilt wurde. Terroristen entstehen durch Menschliches Versagen weil ihnen irgendetwas unter Zwang abgefordert wird. Zusätzlich führt durch fehlende Alternative zu Wahnsinnigem Handeln. Genau mit dem allseits bekanntem Wissen sollten genau diese Religiösen Verbände schnellstmöglich ihre eigene Geschichte aufarbeiten und in Demut in sich kehren. Was im Moment im nahen Osten geschieht fördert nicht den Frieden sondern die Entstehung von neuen Märtyrer und Ausbeutung.

User #5645 (nicht angemeldet)

Dass Religionen überhaupt eine Friedenserklärung unterschreiben müssen, ist ja sehr fragwürdig, geht es im Höchsten immer um das ganzheitliche Wohl des Menschen. Wir brauchen eine Welt mit Werten, nicht eine mit Regeln. Regeln regeln das Verhalten, Werte erschaffen allerdings Mehrwert! Sie zeigen, dass sie mit Regeln weit entfernt von einer Persönlichkeit mit Werten sind.

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