Grosser Kugel-Jubel bei Braathen – Meillard auf Podium
Lucas Pinheiro Braathen nutzt den Ausfall von Marco Odermatt aus und holt sich die Riesen-Kugel. Loic Meillard darf sich im letzten Rennen über Rang 2 freuen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Lucas Pinheiro Braathen gewinnt die Riesenslalom-Kristallkugel.
- Der Brasilianer profitiert vom Ausfall von Marco Odermatt.
- Loic Meillard darf sich im letzten Rennen über Rang zwei freuen.
Lucas Pinheiro Braathen nutzt den Patzer von Marco Odermatt eiskalt aus. Der Brasilianer gewinnt den letzten Riesenslalom der Saison – und holt sich damit die Disziplinenwertung.
Braathen schreibt damit Ski-Geschichte. Es ist die erste Kristallkugel für Brasilien.

Bereits nach dem ersten Durchgang liegt der 25-Jährige am Dienstag in Führung. In der Entscheidung lässt er sich die gute Ausgangslage dann nicht mehr nehmen. Er befindet sich in bestechender Form.
Erfreulich aus Schweizer Sicht: Loic Meillard fährt im letzten Rennen der Saison hinter Braathen auf Rang zwei. Dritter wird Atle Lie McGrath aus Norwegen.

Nicht wirklich auf Touren kommen Luca Aerni (16.) und Thomas Tumler (17.). Die beiden verpassen die Top Ten deutlich.
Odermatt scheidet im ersten Lauf aus
Für Marco Odermatt endet eine weitere erfolgreiche Saison also mit einem Dämpfer. Viermal in Serie gewann er zuletzt die Riesenslalom-Kugel.
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Am Dienstag scheidet der Nidwaldner allerdings früh aus. Im ersten Lauf kommt er bei einer Welle aus dem Gleichgewicht. In extremis kann er sich zunächst retten. Wenig später rutscht er aber noch einmal weg – und fährt am Tor vorbei (Video oben).
Marco Odermatt: «Hatte ein gutes Gefühl»
Im SRF-Interview erklärt der Nidwaldner seinen Ausfall: «Es ist schade, ich bin eigentlich nicht schlecht gestartet und hatte ein gutes Gefühl. Im Nachhinein bin ich wohl zu aggressiv in den Lauf hinein mit diesen Wellen.»
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Er habe vom Mindset her die Startnummer eins ausnutzen wollen, bekräftigt Odermatt. «Das ist mir in Kranjska Gora nicht gelungen und darum wollte ich es hier anders machen. Jetzt ist es halt nicht aufgegangen, Fehler passieren.»
Die Ausgangslage um die Kugel habe für ihn keine grosse Rolle gespielt, bekräftigt Odermatt im Interview.

«Ich wollte mit einem guten Rennen abschneiden. Das heisst für mich, um den Sieg fahren. Und nicht Punkte zusammenzusuchen und mit einem schlechten Gefühl die Kugel zu gewinnen.»












