Salzburg hat nun Museum zum Kultfilm «The Sound of Music»
Der Filmklassiker «The Sound of Music» bekommt in Salzburg ein eigenes Museum.

Die Musicalverfilmung aus dem Jahr 1965, ist zwar im deutschsprachigen Raum wenig bekannt, doch sie lockt jährlich Hunderttausende Touristen aus aller Welt an den Dreh- und Handlungsort Salzburg. Das neue Ausstellungshaus eröffnet am Sonntag (20.9.).
Vor allem in den Vereinigten Staaten gehört der idyllische Familienfilm um eine singende Ex-Nonne (Julie Andrews) und ihre musikalische Familie zum kulturellen Allgemeingut. So haben etwa Popstars wie Ariana Grande («7 Rings»), Gwen Stefani («Wind It Up») oder Christina Aguilera («Searching for Maria») auf Hits aus «Sound of Music» zurückgegriffen.
Trapps emigrierten nach NS-Machtübernahme
Das neue Museum versucht, sowohl die wahre Geschichte hinter dem Kultfilm als auch das kulturelle Phänomen «Sound of Music» aufzuarbeiten. So erzählt die Schau in der Schlossanlage Hellbrunn von der ehemaligen Klosterschwester Maria Augusta Trapp (1905-1987) und ihrer Familie, die nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1938 Salzburg verliessen und sich in den USA ein neues Leben aufbauten.
Der «Sound of Music»-Mythos wird unter anderem mit historischen Aufzeichnungen des zugrunde liegenden Broadway-Musicals nachgezeichnet, sowie mit Ausschnitten aus dem Oscar-gekrönten Hollywood-Streifen. In Deutschland lief der Film unter dem Titel «Meine Lieder – meine Träume».
Mit dem Museum sollen aber nicht nur internationale Fans angesprochen werden, sondern auch die Salzburger Bevölkerung, für die das Filmmusical bislang keine grosse Rolle gespielt hat. Die Schau lade auch Einheimische dazu ein, «der so eng mit Salzburg verbundenen Geschichte der Familie Trapp zu begegnen und das hieraus entstandene Phänomen eines globalen Filmerfolgs besser zu verstehen», sagte Bürgermeister Bernhard Auinger.










