Biathlon-Finale: Keine Sanktionen bei Boykott

DPA
DPA

Russland,

Kanadier, Amerikaner, Tschechen und der schwedische Staffel-Olympiasieger Sebastian Samuelsson boykottieren das Weltcup-Finale der Biathleten Ende März im russischen Tjumen - Sanktionen müssen sie jedoch nicht befürchten.

Viele Sportler boykottieren das Finale aus Protest. (Symbolbild)
Viele Sportler boykottieren das Finale aus Protest. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Diverse Länder wie Kanadier, Amerikaner und Tschechen boykottieren das Biathlon-Weltcup-Finale.
  • Sie protestieren gegen den Skandal um Staatsdoping in Russland.
  • Mit Sanktionen müssen die Sportler nicht rechnen.

«Wir sind ein demokratischer Verband, in dem es verschiedene Meinungen gibt, die alle respektiert werden. Auch die Entscheidung, an bestimmten IBU-Veranstaltungen nicht teilzunehmen», sagte Nicole Resch, die Generalsekretärin des Biathlon-Weltverbandes IBU, der Deutschen Presse-Agentur.

Auf das Saisonfinale vom 22. bis 25. März in Westsibirien werden viele Skijäger aus Protest gegen den Skandal um Staatsdoping in Russland verzichten. Der Biathlon-Weltverband hatte die umstrittene Veranstaltung sowie die Austragung zweier weiterer Wettbewerbe im zweitklassigen IBU-Cup in Russland während Olympia bestätigt.

«Klar ist aber auch, dass die Entscheidung des IBU-Vorstandes, den Weltcup in Tjumen und die beiden IBU-Cups in Russland in dieser Saison auszutragen, ebenfalls mit demokratischer Mehrheit getroffen wurden», sagte Resch.

Kommentare

Weiterlesen

Wegen Russen-Doping

MEHR IN SPORT

Thierno Barry Premier League
3 Interaktionen
Arsenal jubelt
Sinner
4 Interaktionen
Analyse
FC Basel
15 Interaktionen
Wechsel-Wirbel
de
4 Interaktionen
Ligaerhalt

MEHR AUS RUSSLAND

Ukraine Krieg Waffenruhe
34 Interaktionen
Ukraine reagiert
Wladimir Putin Denis Butsayev
40 Interaktionen
Eklat im Kreml
Moskau Wolkenkratzer
12 Interaktionen
Moskau
Putin russland
24 Interaktionen
Neues Spannungsfeld