Wimbledon: Titelverteidiger Sinner wendet frühes Aus ab
Wimbledon erlebt beinahe eine grosse Überraschung. Titelverteidiger Jannik Sinner muss in der ersten Runde über fünf Sätze gehen.

Das Wichtigste in Kürze
- Weltnummer 1 Jannik Sinner gewinnt in Wimbledon gegen Miomir Kecmanovic in fünf Sätzen.
- Der Serbe spielt gegen den Titelverteidiger phasenweise ganz gross auf.
- Sinners Spiel ist geprägt von vielen Fehlern und Schreckmomenten.
Beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres wendet Jannik Sinner eine Überraschung gerade noch ab. Der Titelverteidigermuss in Wimbledon in der ersten Runde über fünf Sätze. Gegen einen überragenden Miomir Kecmanovic (ATP 50) hat die italienische Weltnummer 1 lange zu kämpfen.
Nach 3:30 Stunden ist es geschafft: Sinner gewinnt 4:6, 6:3, 6:7, 6:2, 6:3.

Harter Kampf gegen Kecmanovic
Sinner verliert zum Ende des ersten Satzes neun Punkte in Serie und muss ihn mit 4:6 abgeben. Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs gelingt dem Italiener das Break – Sinner gleicht mit 6:3 aus.
Kecmanovic lässt sich davon nicht beirren. Der Serbe spielt grossartiges Tennis und zwingt seinen Gegner im dritten Satz ins Tiebreak. Dort wehrt er einen Satzball und holt sich den dritten Durchgang wenige Punkte später.
Spätestens jetzt ist allen Fans klar: Die Überraschung ist mehr als realistisch.
ESPN commentators are speculating on whether or not this is blood coming from inside of Jannik Sinner's shoe at Wimbledon pic.twitter.com/5JUBBF4HrW
— The Tennis Letter (@TheTennisLetter) June 29, 2026
Für Aufsehen sorgt neben Kecmanovic mittlerweile auch ein roter Fleck an Sinners Schuh, wobei es sich wohl um Blut handelt. Immerhin beeinträchtigen zwei Ausrutscher den Italiener nicht.
Das zeigt sich im vierten Satz: Im Eiltempo und mit zwei Breaks schafft die Weltnummer 1 erneut den Satzausgleich – 6:2.

So geht es in den alles entscheidenden fünften Durchgang. Sinners Statistik diesbezüglich schaut nicht gut aus, nach heute aber ein Stück weit besser. Ein Break reicht im fünften Satz – mit 6:3 macht er den Erstrundensieg klar.
Nach dem Topfavoriten steht am Montag mit Novak Djokovic auch noch der siebenfache Champion von Wimbledon im Einsatz. Die Weltnummer 8 trifft auf Yibing Wu (ATP 102).
















