US Open: Leandro Riedi zieht in den Achtelfinal ein!
Leandro Riedi (23) steht im Achtelfinal der US Open. Der Zürcher gewinnt die dritte Runde trotz körperlichen Problemen, weils dem Gegner noch schlechter geht.

Das Wichtigste in Kürze
- Bei seiner Premiere in New York zieht Leandro Riedi in den Achtelfinal ein!
- Er setzt sich in einer kuriosen Drittrundenpartie gegen Kamil Majchrzak durch.
- Der Zürcher ist körperlich sichtlich angeschlagen, sein Gegner muss aber aufgeben.
Leandro Riedi steht im Achtelfinal der US Open! Der Zürcher macht in der zweiten Runde keinen frischen Eindruck, gewinnt aber durch eine Aufgabe. Dadurch steht für den 22-Jährigen eine Partie gegen einen Top-10-Spieler an.
Beide Spieler körperlich angeschlagen
Im Duell der beiden Überraschungs-Spieler in der dritten Runde sind beiden die Spuren der letzten Spiele anzusehen. Beide haben vor knapp zwei Tagen die zweite Runde nach intensiven fünf Sätzen gewonnen.

Die inklusive Quali fünf Spiele in New York haben bei Riedi Spuren hinterlassen: Der Zürcher hat Schmerzen am Oberschenkel und kann kaum in die Knie gehen. So unterlaufen ihm zahlreiche Fehler – er schenkt die ersten drei Games ab.
Auf der Gegenseite kann Majchrzak aber kaum aufschlagen: Sein Service kommt mit 130 km/h ins Feld – für Profi-Verhältnisse echtes Schnecken-Tempo. Auch deshalb kommt Riedi mit zwei Breaks auf 3:3 zurück.
Gegner gibt auf
Riedi kommt zunehmend besser in Fahrt, während der Pole wirklich nichts mehr entgegenzusetzen hat. Noch vor dem Ende des ersten Satzes läuft Majchrzak ans Netz – er muss verletzungsbedingt aufgeben.

Für Leandro Riedi bedeutet das ein grosser Preisgeldgewinn und 100 ATP-Punkte mehr aufs Konto. Damit macht der Schweizer nochmal rund 80 Plätze gut. Nach langer Verletzung ist Riedi in New York als Weltnummer 435 am Start. Nach dem Turnier wird er in die Region um Platz 165 vorstossen.
Noch ist das Turnier für ihn aber nicht vorbei. Der Zürcher bekommt nochmal zwei Tage mehr, um sich von seinen körperlichen Problemen zu erholen. Dann wartet im Achtelfinal mit Alex de Minaur wohl die Nummer 8 der Welt.