Mit Ukraine und Russland – Treffen laut Trump «sehr bald»
Trump stellt ein Treffen mit Russland und der Ukraine «sehr bald» in Aussicht. Der Kreml hält trotz der geplanten Gespräche an seinen Angriffen fest.

Der US-Präsident hat laut «ZDFheute» ein baldiges Treffen mit Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj angekündigt. «Es wird sehr bald ein Treffen geben», sagte Donald Trump am Mittwoch vor Journalisten.
Trump sieht grosse Fortschritte möglich, um den seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden Krieg in der Ukraine zu beenden. Vergangene Woche hielt er nach einem Treffen seines Sondergesandten Steve Witkoff mit Putin eine Einigung für nähergerückt.
Für die erste Novemberhälfte hat der Kreml direkte Verhandlungen zwischen russischen und ukrainischen Unterhändlern in Abu Dhabi angekündigt. Selenskyj bestätigte die Pläne am Freitag auf X und rief zur gemeinsamen Anstrengung mit Amerika, Europa und den Partnern auf.
Moskau setzt Angriffe fort
Kremlsprecher Dmitri Peskow stellte am Montag klar, dass Russland die Angriffe trotz der geplanten Dreiergespräche fortsetzt, schreibt die «Tiroler Tageszeitung». Die Wiederaufnahme der Verhandlungen bedeute laut Peskow «keine Einschränkungen für die Kampfhandlungen» in der Ukraine.
Moskau schloss weitere örtlich begrenzte Waffenruhen aus humanitären Gründen allerdings nicht aus. Eine solche Feuerpause gilt seit Dienstag in der Frontstadt Oleschky, wo Hilfsgüter ankommen und Zivilisten evakuiert werden sollen.
Politikwissenschaftler Gerhard Mangott bremst im Interview mit «ZDFheute» die Erwartungen: «Putin setzt auf Zeit.» Solange sich Kiew und Moskau nicht auf die Reihenfolge von Waffenruhe und Verhandlungen einigten, brächten trilaterale Gespräche keinen Erfolg.
Europa will bei Gesprächen über die Ukraine mitreden
Finnlands Präsident Alexander Stubb und Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Støre haben erstmals mit Putin telefoniert, wie der «Tagesspiegel» berichtet. Sie hätten dabei nur für ihre beiden Länder gesprochen, betonte Støre nach dem 90-minütigen Gespräch.

Putin liess mitteilen, in Abu Dhabi gehe es um die Sicherheit Russlands und der Ukraine nach dem Ende der Kampfhandlungen. «Um den Krieg zu beenden, sind direkte Gespräche erforderlich», betonte Stubb.
Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen steht dem Telefonat mit Putin «sehr skeptisch» gegenüber. Rom dränge darauf, rasch Persönlichkeiten mit einem klaren Mandat zu bestimmen, die im Namen Europas sprechen dürfen.












