US Open: Alcaraz zieht in Achtelfinal ein – Raducanu scheidet aus
Carlos Alcaraz übersteht auch die dritte Runde an den US Open problemlos. Für Emma Raducanu endet das Turnier mit einer Klatsche gegen Elena Rybakina.

Das Wichtigste in Kürze
- Carlos Alcaraz gewinnt an den US Open 6:2, 6:4 und 6:0 gegen Luciano Darderi (ATP 34).
- Im Drittrundenspiel muss sich der 22-jährige Spanier zwischenzeitlich behandeln lassen.
- Ex-Siegerin Emma Raducanu bleibt gegen Elena Rybakina chancenlos und verliert 1:6, 2:6.
Weltnummer 2 Carlos Alcaraz präsentiert sich an den US Open weiterhin überzeugend. In der dritten Runde gewinnt der Spanier mit 6:2, 6:4 und 6:0 gegen Luciano Darderi (ATP 34).
Eigentlich unterlaufen Alcaraz zu Beginn noch mehrere Fehler. So gestalten sich die Games teilweise eng, der Spanier gewinnt sie aber allesamt. Auch danach gerät Alcaraz nie in Bedrängnis: Er gewinnt den Satz nach einem Zu-Null-Break mit 6:2.
Im zweiten Umgang holt der 22-Jährige erneut ein frühes Break. Bei 3:1 muss er bei eigenem Aufschlag dann lange kämpfen, setzt sich auch diesmal durch. Später gelingt dem aufsässigen Darderi aber tatsächlich der Aufschlags-Durchbruch zum 3:4.

Alcaraz braucht in der Folge ein Medical Timeout, weil der Oberschenkel zwickt. Im Anschluss bewegt er sich aber wieder sehr gut und holt ein weiteres Break. Der Satz geht mit 6:4 an den Spanier.
Jetzt ist Carlos Alcaraz so richtig im Spiel angekommen: Der French-Open-Sieger spielt plötzlich gross auf und Gegner Darderi findet überhaupt keine Lösungen mehr. So geht der dritte Satz mit 6:0 an den überlegenen Alcaraz.
Raducanu geht gegen Rybakina unter
Für Alcaraz-Doppelpartnerin Emma Raducanu verläuft die dritte Runde weniger erfolgreich. Nach zwei deutlichen Siegen zum Auftakt enden die US Open für die Siegerin von 2021 im dritten Spiel.

Elena Rybakina (WTA 10) startet selbstbewusst in das Spiel und drückt Raducanu mit aggressiven Schlägen nach hinten. Mit einer überlegenen Vorstellung sichert sich die Kasachin den Startsatz mit 6:1.
Auch im zweiten Satz findet die in den ersten beiden Runden so starke Raducanu nicht ins Spiel. Die 23-jährige Britin muss sich mit 2:6 geschlagen geben, Rybakina überpowert die Ex-Siegerin regelrecht.