Tennisturnier-Veranstalter: Profis für Rückzug bestrafen

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Veranstalter Edwin Weindorfer sieht in der Zahl prominenter kurzfristiger Absagen bei Tennisturnieren einen Trend und bringt mögliche Strafen für Profis ins Spiel.

    Turnierveranstalter Edwin Weindorfer spricht sich für Strafen gegen Tennisprofis aus.
    Turnierveranstalter Edwin Weindorfer spricht sich für Strafen gegen Tennisprofis aus. - Jonas Güttler/dpa

    «Ich mag solche Wege nie, aber im Grunde kannst du sie nur mit einem Penalty-System regeln. Ein Profi, der sich anmeldet, aber nicht antritt, sollte eine Strafe erhalten, in welcher Form auch immer», sagte der Österreicher der «Süddeutschen Zeitung».

    Beim Rasenturnier in Berlin, das bis Sonntag stattfindet, hatten mehrere Top-Spielerinnen kurzfristig ihre Zusage zurückgezogen: Unter anderen treten die Weltranglistenerste Iga Swiatek aus Polen wegen Schulterproblemen, die spanische Weltranglistendritte Paula Badosa aus Spanien und Naomi Osaka aus Japan nicht an.

    «Wir werden auf jeden Fall mit der WTA, der Frauentour, die kurzfristigen Absagen thematisieren», sagte Weindorfer. «Das ist ein Trend, der einem nicht gefallen kann. Wenn Spielerinnen so kurz vorher absagen, ist das für uns als Veranstalter hart.» Dies komme auch auf der Männertour vor.

    Die dreimalige Grand-Slam-Turniersiegerin Angelique Kerber hatte bereits langfristig erklärt, in Berlin nicht dabei zu sein. «Angelique Kerber hat von uns immer ein faires Angebot bekommen. Wir haben auch keiner einzigen anderen Spielerin ein Angebot gemacht», sagte Weindorfer. «Wir wissen, dass sie in Deutschland eine besondere Rolle hat. Aber man muss auch respektieren, wenn eine Spielerin sagt: Nein, ich möchte nicht spielen.»

    Kerber hatte ihren Verzicht auf die Teilnahme in Berlin zuvor öffentlich mit fehlender Wertschätzung begründet, ohne dies zu konkretisieren. Dass die Veranstalter Kerber schlecht behandelt hätten, wolle er «klar zurückweisen», sagte Weindorfer auf eine entsprechende Frage. «Das haben wir nicht gemacht. Für uns kam ihre Kritik völlig überraschend. Aber das Thema ist nun erledigt.»

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Trump Jeffries Schumer
    57 Interaktionen
    Vor US-Zwischenwahlen
    Demo Frankreich
    382 Interaktionen
    Frankreich-Demos

    MEHR IN SPORT

    YB
    2:0 gegen FCSG
    EV Zug
    Nach Heimsieg
    EHC Kloten
    Keller-Duell
    FCL
    3 Interaktionen
    FCL verliert

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Bundesliga
    1 Interaktionen
    Lustrinelli punktet
    Teehaus
    15 Interaktionen
    Berchtesgaden
    itten
    5 Interaktionen
    Lob für Itten
    eberl
    17 Interaktionen
    Nach Zusammenbruch