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Djokovic befürwortet «mutigen» WTA-Kurs im Fall Peng Shuai

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Spanien,

Die WTA nach den Entwicklungen um Peng Shuai die Konsequenzen gezogen und Turniere in China gestrichen. Novak Djokovic hält dies für eine gute Reaktion.

Novak Djokovic
Novak Djokovic ist mit dem Kurs der WTA gegen China voll einverstanden. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die WTA hat entscheiden, keine weiteren Turniere mehr in China auszutragen.
  • Diese Reaktion auf den Fall Peng Shuai findet bei der ATP-Weltnummer 1 Zustimmung.
  • Novak Djokovic sagt: «Ich unterstütze die Haltung der WTA voll und ganz.»

Tennis-Star Novak Djokovic befürwortet im Fall Peng Shuai den Kurs der Frauen-Profi-Tennis-Organisation WTA. Die ATP-Weltnummer 1 äussert sich besorgt um die Gesundheit der Spielerin. Am Mittwoch hatte die WTA angekündigt, alle Turniere in China und Hongkong aufgrund der Sorge um die Tennisspielerin auszusetzen.

Djokovic: «Unterstütze Haltung der WTA voll und ganz.»

«Ich unterstütze die Haltung der WTA voll und ganz. Wir haben noch nicht genug Informationen über Peng Shuai und ihr Wohlergehen», sagte Djokovic. Ihre Gesundheit sei «von grösster Bedeutung» für die Tenniswelt.

Steve Simon
WTA-CEO Steve Simon hat eine klare Haltung zum Fall Peng Shuai. - Keystone

«Es geht hier um das Leben einer Tennisspielerin, also müssen wir als Tennisgemeinschaft zusammenstehen», sagte der 34-jährige Serbe. «Mit gutem Gewissen sehe ich nicht, wie wir unsere Athleten fragen können, dort anzutreten», hatte der Chef der Frauen-Profi-Tennis-Organisation erklärt. Djokovic bezeichnete die Entscheidung als «sehr mutig».

Sorge um Peng Shuai nach Vorwürfen gegen Politiker

Peng Shuai war früher die Nummer eins der Doppel-Weltrangliste. Anfang November hatte sie Vorwürfe wegen eines sexuellen Übergriffs durch einen chinesischen Spitzenpolitiker veröffentlicht. Ihr Post wurde bald danach gelöscht.

Peng Shuai
Peng Shuai rudert in einem neuen Interview zurück. Gleichzeitig verkündet die Chinesin ihren Rücktritt. - dpa

Seither äusserten Sportler, Politiker und Menschenrechtler Sorgen um das Wohlergehen der Tennisspielerin. Die WTA vermutet, sie wird unter Druck gesetzt und kann sich nicht mehr frei bewegen.

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