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    Becker nimmt Djokovic in Schutz: «Er ist kein Idiot»

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    Australien,

    Boris Becker nimmt Djokovic in Schutz. Er sei kein schlechter Mensch und reiste nach Australien, im Glaube, einreisen zu dürfen.

    Boris Becker (l) spricht beim ATP Cup im Februar 2020 mit Novak Djokovic. Foto: Darren England/AAP/dpa
    Boris Becker (l) spricht beim ATP Cup im Februar 2020 mit Novak Djokovic. Foto: Darren England/AAP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Boris Becker, der ehemalige Trainer von Djokovic hat sich zu dessen Situation geäussert.
    • Dass er nicht geimpft sei, finde er nicht gut, er sei deshalb aber kein schlechter Mensch.
    • Djokovic habe es nicht verdient, dass man aktuell so mit ihm umgehe, so Becker.

    Tennis-Idol Boris Becker hat seinen früheren Schützling Novak Djokovic angesichts der anhaltenden Kritik in Schutz genommen.

    Dass der Weltranglistenerste nicht geimpft sei, findet Becker nicht gut, gleichzeitig betont der 54-Jährige aber gegenüber der «Bild»-Zeitung: «Man muss seine Entscheidung respektieren. Nur weil man sich nicht impfen lässt, ist man nicht automatisch ein schlechter Mensch.»

    Djokovic war am Mittwochabend (Ortszeit) die Einreise nach Australien verweigert worden. Er hatte die nötigen Dokumente für eine umstrittene medizinische Ausnahmegenehmigung nicht vorlegen können. Seitdem hält er sich in einem Hotel für Ausreisepflichtige auf.

    djokovic
    Demonstranten versammeln sich in Melbourne vor einem Hotel für Einwanderer, in dem Novak Djokovic untergebracht sein soll. Foto: Hamish Blair/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das tut Becker «in der Seele weh», wie der frühere Wimbledon-Champion sagte: «Natürlich sind vor dem Gesetz alle gleich, doch er hat es nicht verdient, wie man aktuell mit ihm umgeht.»

    Das Gericht in Melbourne will am Montagvormittag (10.00 Uhr) darüber entscheiden, ob Djokovic das Land verlassen muss oder doch bleiben und an den am 17. Januar beginnenden Australian Open teilnehmen darf. Ein positiver Corona-Test aus dem Dezember 2021 soll ihm offenbar doch noch zu einer Teilnahme an dem Turnier verhelfen.

    Becker glaubt nicht, dass der Serbe fahrlässig gehandelt habe. «Er ist im guten Glauben nach Australien geflogen, eine gültige Einreisegenehmigung zu besitzen. Wären die Papiere, die er erhalten hat, nicht in Ordnung gewesen, wäre Novak niemals in den Flieger gestiegen. Er ist ja schliesslich kein Idiot.»

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