Andrea Vendarme wird auf der 12. Etappe der Giro d'Italia zum Tagessieger. Emanuel Buchmann und Egan Bernal halten sich zurück und verlieren rund zehn Minuten.
Andrea Vendarme Giro d'Italia
Andrea Vendrame aus Italien setzte sich auf der 12. Etappe durch. Foto: Fabio Ferrari/LaPresse via ZUMA Press/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Italiener Andrea Vendarme gewinnt die zwölfte Etappe beim Giro d'Italia.
  • Egan Bernal weist einen Rückstand von rund zehn Minuten auf, bleibt aber Spitzenreiter.
  • Alessandro De Marchi erleidet derweil einen Sturz bei dem er sich Verletzungen zuzieht.

Einen Tag nach dem Schlagabtausch zwischen dem deutschen Hoffnungsträger Emanuel Buchmann und Spitzenreiter Egan Bernal haben die Favoriten beim Giro d'Italia auf weitere Attacken verzichtet.

Andrea Vendarme wird Tagessieger

Die Anwärter auf den Gesamtsieg erreichten auf der zwölften Etappe über 212 Kilometer von Siena nach Bagno di Romagna gemeinsam mit rund zehn Minuten Rückstand auf Tagessieger Andrea Vendrame aus Italien das Ziel.

Die Plätze zwei und drei belegten der Australier Christopher Hamilton und der Italiener Gianluca Brambilla, die ebenfalls zu einer grösseren Ausreissergruppe gehörten.

Schlimmer Sturz von Alessandro De Marchi

Überschattet wurde die Etappe vom schweren Sturz des Italieners Alessandro De Marchi. Der 35-Jährige, der in der ersten Woche auch das Rosa Trikot getragen hatte, kam zu Beginn der Etappe zu Fall und lag zunächst regungslos auf dem Boden.

Tour de France
Alessandro De Marchi lag bereits bei der Tour de France 2019 nach einem Horror-Sturz auf dem Asphalt. (Archvibild) - Twitter/@lequipe

Wie sein Team Israel Start-Up Nation später mitteilte, erlitt der Radprofi bei dem Sturz einen Bruch des rechten Schlüsselbeins sowie sechs Rippenbrüche und zwei Frakturen am Brustwirbel. Eine Kopfverletzung konnte aber ausgeschlossen werden.

Am Freitag steht Etappe ohne Berge an

In der Gesamtwertung liegt der Kolumbianer Bernal weiter 45 Sekunden vor dem Russen Alexander Wlasow.

Am Freitag dürfen die Sprinter auf eine Massenankunft hoffen. Über 198 Kilometer von Ravenna nach Verona sind keine Berge zu bewältigen. Dafür wird es am Samstag umso schwerer, wenn es den berüchtigten Monte Zoncolan hinaufgeht.

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