War Aprilscherz! BMW baut irren Renn-Kombi für die Nordschleife
BMW nimmt sich einen ultra-populären Aprilscherz zu Herzen – und baut eine abgefahrene Kombi-Version seines GT3-Renners für die Nordschleife.

Das Wichtigste in Kürze
- BMW macht aus einem Aprilscherz einen echten Rennwagen – und setzt ihn auch ein!
- Eine Kombi-Variante des BMW M4 GT3 wird die 24 Stunden auf dem Nürburgring fahren.
- Sein Debüt gibt der GT3-Kombi schon am Wochenende in der NLS.
Dieser Renner wird auf Anhieb zum Kult-Gefährt und zum Publikums-Liebling in der Eifel: BMW hat am Montag ein irres Projekt vorgestellt, das vor nicht einmal einem Jahr als Aprilscherz begonnen hatte.
Damals teilte der deutsche Hersteller auf seinen Social-Media-Profilen eine kuriose Idee: Eine Kombi-Variante seines GT3-Renners auf der Basis des BMW M4. Zu diesem Zeitpunkt war es nicht mehr als das – ein paar Render-Bilder als lustiger Aprilscherz.

Doch der Fan-Zuspruch für die Idee war so gross, dass sich die Motorsport-Abteilung tatsächlich erbarmte. Innert acht Monaten entstand auf Basis des M3 Touring und mit Technik aus dem GT3-Bruder ein irres Unikat.
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«Unsere Fans haben ihn gefordert, wir liefern», heisst es im offiziellen Ankündigungs-Statement. «Ein überwältigend erfolgreicher Aprilscherz aus dem Jahr 2025 wird bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring 2026 Realität.»

Im Hintergrund habe man schon 2022, bei der Markteinführung des M3 Touring, mit dem Gedanken an eine Rennversion gespielt. Letztlich sei die Popularität des Aprilscherzes aber der Katalysator für das Projekt gewesen.
Fan-Zuspruch bewegte BMW zum Handeln
Der Einfluss war so gross, dass sogar die Lackierung des GT3-Kombis daran erinnert: Das Design besteht aus Kommentaren der Fans zum Aprilscherz-Post. «Die Resonanz bei Fans und Medien auf diesen Post war überwältigend. Er erreichte mehr als eine Million User», so BMW.

Sein Renn-Debüt feiert das irre Unikat schon am Wochenende beim (verspäteten) Saison-Auftakt der Nürburgring-Langstrecken-Serie. Pilotiert wird der Renner von den Werks-Piloten Jens Klingmann, Ugo de Wilde, Connor De Phillippi und Neil Verhagen. Eingesetzt wird das Auto vom BMW-Partner Schubert Motorsport.
















