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    Sauber: Wie sich der Audi-Einstieg auf das Team auswirkt

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Brasilien,

    Ab 2026 wird Sauber das Werksteam von Audi in der Formel 1. Auch wenn der Einstieg noch weit weg ist, wird man die Effekte in Hinwil schon bald spüren.

    Formel 1 Sauber Bottas
    Valtteri Bottas (Alfa Romeo Sauber) beim Mexiko-GP der Formel 1. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Schweizer Sauber-Team stellt ab 2026 das Werksteam von Audi in der Formel 1.
    • Das Chassis wird in Hinwil entstehen, der Motor wird in Deutschland gebaut.
    • Teamchef Frederic Vasseur freut sich auf die Zusammenarbeit.

    Die Partnerschaft zwischen Sauber und Titelsponsor Alfa Romeo geht in etwas mehr als einem Jahr zu Ende: Nach der Saison 2023 verabschiedet sich der italienische Traditionshersteller vom Schweizer Formel-1-Rennstall.

    Kämpft Sauber mit Audi in Zukunft wieder um Rennsiege?

    Die Nachfolge der italienischen Marke tritt eine deutsche an: Audi steigt ab 2026 mit einem eigenen Motor in die Formel 1 ein. Das Chassis für den Werkseinsatz in der Königsklasse soll dann in Hinwil entstehen, Sauber wird zum Audi-Werksteam.

    BMW Sauber Robert Kubica
    Der bisher einzige Grand-Prix-Sieg für Sauber: 2008 in Kanada durch Robert Kubica, damals als BMW-Werksteam. - Keystone

    Das Konzept kennt man beim Schweizer Traditionsteam bereits: Von 2006 bis 2009 spannte das Sauber-Team in einer ähnlichen Konstellation mit BMW zusammen. Aus dieser Zeit resultiert auch der einzige Sieg der Teamgeschichte – 2008 in Kanada durch Robert Kubica.

    Kämpft Sauber bald wieder um Rennsiege?

    Teamchef Frederic Vasseur freut sich auf die Zusammenarbeit mit Audi. «Kurzfristig macht es keinen grossen Unterschied, ausser dass wir wissen, dass wir den nächsten Schritt machen können. Das ist eine Chance in Sachen Rekrutierung», so der Teamchef.

    Audi Formel 1
    Audi steigt ab 2026 in die Formel 1 ein. - Audi Sport

    «Aber mittelfristig ist es bahnbrechend – die Formel 1 wird immer schwieriger. Sich heute als unabhängiges Team durchzusetzen, ist meiner Meinung nach ziemlich unmöglich. Deshalb war es für uns die beste Option», erklärt Vasseur.

    Motor aus Deutschland, Chassis aus der Schweiz

    Trotz der Budget-Obergrenze seien die Unterschiede in der Formel 1 immer noch gross. «Wir sind noch weit weg von der Obergrenze», erklärt der Sauber-Teamchef. «Deshalb sind wir auch abhängig von den Ergebnissen.»

    frdric vasseur
    Frederic Vasseur könnte Mattia Binotto bei Ferrari beerben. - F1.com

    Der Standort in Hinwil soll auch nach dem Audi-Einstieg eigenständig bleiben. «Sie kümmern sich in Neuenburg um den Motor. Das Team kümmert sich in Hinwil um das Chassis und um den Einsatz an der Rennstrecke», so Vasseur.

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