Vor dem GP im britischen Silverstone bringt Pirelli eine neue Reifen-Spezifikation heraus. Damit reagiert der Ausrüster wohl auch auf die Ausfälle in Baku.
Pirelli
Reifen des Mäiländer Unternehmens Pirelli. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Baku platzten gleich bei zwei Fahrern die Reifen.
  • Pirelli wies die Schuld von sich und nannte den zu tiefen Reifendruck als Grund.
  • Trotzdem bringt der Gummi-Lieferant im Juli neue Reifen-Spezifikationen in die Formel 1.

Schon mehrfach musste Pirelli in den letzten Jahren nachbessern, um den immer schneller werdenden Formel-1-Autos gerecht zu werden. In dieser Saison blieb es um die Pirelli-Reifen aber eigentlich lange ruhig.

Bis in Baku zuletzt die linken Hinterreifen von Max Verstappen und Lance Stroll geplatzt sind. Nach einer Analyse hiess es dann, dass der Fehler bei Red Bull und Aston Martin gelegen habe. Demnach hätten die Teams den Reifendruck unerwartet niedrig gehalten.

Nun will Pirelli sicherstellen, dass die Vorgaben zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden, berichtet «Auto Motor und Sport». Weitere Tricksereien sollen damit verhindert werden.

Ausserdem wurde der Mindest-Luftdruck bei der Hinterachse zur Sicherheit auch noch erhöht. Für den Grand Prix in Silverstone will der italienische Reifenhersteller Mitte Juli nun sogar gänzlich neue Reifen-Spezifikationen einführen.

Bei einem Freitagstraining will Pirelli den Piloten schon in Spielberg die Chance geben, die neuen Reifen zu testen. Jedem Fahrer werden dafür zwei Sätze zur Verfügung gestellt.

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