Pascal Wehrlein blitzte für 2020 bei Haas-F1-Team ab

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Indien,

    Ex-Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein bemühte sich beim Haas-F1-Team um ein Comeback. Aber die zwei Jahre ausserhalb der Königsklasse verhinderten das.

    Pascal Wehrlein Formel 1
    Pascal Wehrlein hofft noch immer auf ein Comeback in der Formel 1. Für 2020 sieht es schlecht aus. - Formula E

    Das Wichtigste in Kürze

    • Pascal Wehrlein wird 2020 kein Formel-1-Comeback bei Haas geben.
    • Günther Steiner erteilte der Anfrage des Deutschen eine Absage.
    • Eine Möglichkeit für Wehrlein wäre noch das Williams-Team.

    Pascal Wehrlein hat sich beim Haas-F1-Team für ein Formel-1-Cockpit in der kommenden Saison beworben. Das bestätigte Haas-Teamchef Günther Steiner gegenüber dem deutschen Podcast «Starting Grid». Allerdings musste der US-amerikanische Rennstall dem Ex-Formel-1-Piloten absagen.

    «Er war jetzt zwei Jahre aus der Formel 1 draussen», erklärt Steiner die Absage. «Vor ein paar Rennen war er mal an der Strecke. Da ist er mich besuchen gekommen und hat mich gefragt, ob es eine Möglichkeit gibt. Ich habe gesagt: 'Leider nicht.'»

    Nico Hülkenberg Pascal Wehrlein
    Nico Hülkenberg (rechts) duelliert sich mit Romain Grosjean (links) um das zweite Cockpit bei Haas. Pascal Wehrlein hat keine Chancen. - keystone

    Bei Haas bevorzuge man einen Fahrer mit Erfahrung, um Cockpit von Romain Grosjean neu zu besetzen. Dessen Teamkollege Kevin Magnussen ist für 2020 gesetzt. Um das zweite Cockpit hat sich auch Nico Hülkenberg beworben, der bei Renault vor die Tür gesetzt wurde.

    Für Pascal Wehrlein ist damit die womöglich letzte Türe zur Formel 1 zugefallen. Chancen hätte der Ex-Sauber-Pilot womöglich auch noch bei Williams. Dort wird das Cockpit neben George Russell aber wohl zwischen Robert Kubica und Nicolas Latifi ausgemacht.

    Abseits der Fahrerpaarung gibt es bei Williams indes eine Vertragsverlängerung zu vermelden. Bis 2025 wird das britische Traditionsteam aus Grove mit Mercedes-Motoren fahren.

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