Rechtsschutz: Vermieter kündigt? So wehrst du dich
Viele Menschen denken, sie müssten eine Wohnungskündigung einfach akzeptieren. Doch das stimmt nicht. Hier erfährst du mehr.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Wohnungskündigung muss mit einem amtlichen Formular zugestellt werden.
- Zudem haben Mieter 30 Tage Zeit, die Kündigung zu prüfen oder anzufechten.
Wenn du eine Kündigung erhältst, heisst das nicht automatisch, dass du ausziehen musst. Entscheidend ist, ob sie korrekt erfolgt ist. Eine gültige Kündigung muss auf einem offiziellen Formular zugestellt werden. Ein einfacher Brief reicht nicht aus. Werden die formellen Anforderungen nicht eingehalten, ist die Kündigung nichtig.
Das gilt auch bei gemeinsam bewohnten Wohnungen: Ist die Mieterschaft verheiratet, muss die Kündigung separat an beide Partner zugestellt werden.
Selbst wenn alles formal stimmt, kannst du dich wehren. Du hast 30 Tage Zeit, die Kündigung anzufechten oder eine Verlängerung zu verlangen. Das ist besonders wichtig, wenn die Kündigung dich hart trifft. Zum Beispiel, weil du keine passende Ersatzwohnung findest oder besondere familiäre oder gesundheitliche Gründe vorliegen. Auch wenn die Kündigung als Druckmittel verwendet wird, kannst du dagegen vorgehen.
Bei Kündigung schnell handeln
Wichtig ist, dass du schnell handelst und nicht darauf wartest, dass sich das Problem von allein löst. Informiere dich über deine Möglichkeiten und beginne trotzdem sofort mit der Wohnungssuche. Das verbessert deine Position, falls du eine Verlängerung beantragst.
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