MotoGP: Vor acht Jahren verunglückte Marco Simoncelli tödlich
Am 23. Oktober jährt sich einer der schwärzesten Tage der MotoGP zum achten Mal. 2011 verunglückte Marco Simoncelli in Sepang tödlich.

Das Wichtigste in Kürze
- Vor acht Jahren verunglückte Marco Simoncelli in Sepang tödlich.
- Sein tragischer Tod erschütterte die MotoGP-Welt – und hallt bis heute nach.
Die Nummer 58, der rot-weisse Helm, der wilde Lockenkopf darunter – Marco Simoncelli bleibt in Erinnerung. Vor acht Jahren verlor die MotoGP eines ihrer grössten Talente. Im Alter von nur 24 Jahren kam der 250er-Weltmeister von 2008 in Sepang ums Leben.
Der Tod des charismatischen und schnellen Italieners erschütterte die MotoGP damals in ihren Grundfesten. Für viele war zuvor klar: Simoncelli ist ein angehender Weltmeister der Königsklasse. Der tragische Unfall in Malaysia machte die Hoffnungen zunichte.

Vater Paolo nahm daraufhin anderthalb Jahre lang Abstand vom Rennsport, kehrte jedoch zurück. Mit seinem eigenen Team unter dem Namen «SIC58», Marcos Markenzeichen, startete er 2013 in die Moto3. Auf der nach Simoncelli benannten Rennstrecke in Misano feierte ebenjenes Team 2019 einen emotionalen Sieg.
Simoncellis Startnummer 58 wurde nach seinem Tod aus der MotoGP zurückgezogen und wird nicht mehr vergeben.