MotoGP: KTM-Star Pedro Acosta will ins Ducati-Werksteam wechseln
Verliert das KTM-Projekt in der MotoGP seinen Superstar? Der Manager von Pedro Acosta stellt klar: Ein Wechsel ins Ducati-Werksteam ist die Priorität für ihn.

Das Wichtigste in Kürze
- KTM-Star Pedro Acosta liebäugelt mit einem Absprung in Richtung Ducati.
- Der Spanier könnte im Werksteam ein Super-Duo mit Marc Márquez bilden.
- Sicher ist nur: Ein Verbleib bei KTM ist aktuell kaum vorstellbar.
Den Bankrott und damit das Aus in der MotoGP konnte KTM im Vorjahr um Haaresbreite abwenden. Die langfristige Zukunft des österreichischen Herstellers ist aber auch unter dem neuen Eigentümer Bajaj alles andere als sicher.
Das wirkt sich natürlich auch auf das KTM-Projekt in der MotoGP aus: Zwar läuft Der neue 850er-Motor für 2027 bereits auf der Strecke. Wie konkurrenzfähig das Team angesichts der finanziellen Schieflage sein wird, ist aber unklar.
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Zuletzt wurde sogar über einen Verkauf der WM-Startplätze an den chinesischen Hersteller CFMoto spekuliert. Der China-Gigant ist langjähriger KTM-Partner und betreibt Teams in der Moto3 und Moto2. Zudem ist auch ein Einstieg in die Superbike-WM geplant.
Acosta vor einem Abschied von KTM?
All diese Unsicherheit hat aber auch Konsequenzen für den grossen Star bei KTM: Pedro Acosta, vor seinem Debüt 2024 als nächster Marc Márquez gefeiert, wartet noch auf seinen Premieren-Sieg in der Königsklasse. Und verliert wohl langsam die Geduld mit KTM.

Das bestätigt nun auch sein Manager Albert Valera im Gespräch mit «Motorsport.com» auf die Nachfrage, ob ein Abschied von KTM ein Thema für den Spanier ist. «Bei den meisten Teams gibt es Möglichkeiten», deutet Valera, der auch Jorge Martin managt, an.
Konkret ging es um die Gerüchte, dass Acosta einen Wechsel zu VR46-Ducati in Betracht zieht. «Ducati ist zusammen mit Aprilia das beste Motorrad, also warum nicht? Es könnte eine Option sein», so Valera.
Ducati in der MotoGP mit Super-Duo?
Allerdings wäre ein Platz auf einer Kunden-Ducati nicht die Priorität für Acosta. «Jeder Fahrer strebt danach, zu einem Werksteam zu wechseln – das wird unser vorrangiges Ziel sein. Wenn das nicht klappt, muss man Plan B oder Plan C in Betracht ziehen.»

Klar ist, dass Ducati im Werksteam für 2027 einen freien Platz hätte. Sowohl der amtierende Weltmeister Marc Márquez als auch Ex-Champion Pecco Bagnaia stehen nur bis Ende 2026 unter Vertrag. Bildet Ducati vielleicht ein «Super-Team» mit Márquez und Acosta?
















