KTM entlässt 500 Mitarbeiter
KTM kündigt den Abbau von 500 Stellen an. Zwei Drittel trifft österreichische Standorte, das mittlere Management ist stark betroffen.

Das österreichische Unternehmen KTM kündigt den Abbau von rund 500 Arbeitsplätzen an. Der Motorrad- und Sportwagenhersteller aus Mattighofen steht unter Restrukturierungsdruck.
KTM meldete im November 2024 Insolvenz an, seitdem hat der Konzern massiv Personal reduziert. Ende 2023 zählte das Unternehmen noch 6184 Mitarbeiter, Ende 2025 waren es 3794, wie die «Krone» berichtet.
Der Personalstamm halbierte sich somit in zwei Jahren. Experten sehen den Kern der Krise in starken Absatzrückgängen und hohen Lagerbeständen, berichtet «1000PS».
KTM unter Restrukturierungsdruck
Ein indisches Unternehmen rettete das Motorradunternehmen kürzlich und übernahm die österreichische Firma. Die Bajaj Mobility AG ist nun Mehrheitseigentümer.
Die Übernahme erfolgte nach langwierigen Verhandlungen, meldet die «Heute». Trotz Rettung folgt nun jedoch der nächste Einschnitt.
Grund dafür ist scheinbar, dass Bajaj auf Effizienzsteigerung setzen will. Der Fokus liegt auf den Marken KTM, Husqvarna und GasGas, wie «tips.at» zitiert.
Betroffene Bereiche
Rund zwei Drittel der Stellen fallen auf österreichische Standorte, vor allem Angestellte und mittleres Management sind getroffen. Eine gesamte Führungsebene wird gestrichen, berichtet die «Krone».

Produktionsmitarbeiter bleiben weitgehend verschont – der Abbau zielt auf Verwaltung und Entwicklung ab.
CEO Gottfried Neumeister nennt es «eine schwierige, aber notwendige Entscheidung». Ziel ist Kostensenkung und Strukturschlankung, durch die langfristige Stabilität erreicht werden soll, berichtet «tips.at».











