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    Mercedes – Wolff: WM-Leader Kimi Antonelli ist «wie ein KI-Agent»

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    Spanien,

    Kimi Antonelli zeigt beim Heim-GP in Monza seine bislang spektakulärste Leistung in der Formel 1. Bei Mercedes gerät der Chef ins Schwärmen.

    Kimi Antonelli Mercedes
    Kimi Antonelli fährt im Mercedes bislang eine herausragende Saison. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mercedes-Teamchef Toto Wolff vergleicht Kimi Antonelli mit einem KI-Agenten.
    • Der WM-Leader der Formel 1 lerne in sehr schnellem Tempo dazu.
    • Ab Freitag kann Antonelli diese Gabe auf einer neuen Strecke zur Schau stellen.

    Beim Heimrennen von Startplatz 19 aus auf Rang 1: Kimi Antonelli zeigt letzten Sonntag in Monza seine ganze Klasse. Der erst 20-jährige Italiener fährt mit seinem Meisterstück den siebten Saisonsieg ein.

    Mercedes
    Kimi Antonelli fuhr in seinem Mercedes schon siebenmal als Erster über die Ziellinie. - keystone

    Zehn Runden vor Schluss ist der Pilot von Mercedes der klare Favorit auf den Weltmeistertitel. Teamkollege George Russell fehlt in der Wertung aktuell 66 Punkte.

    Teamchef von Mercedes: «Wie ein KI-Agent»

    Antonellis Leistungen beeindrucken umso mehr, weil sich der junge Italiener erst in seinem zweiten Formel-1-Rennen befindet. Nach phasenweise schwierigem Start in die Königsklasse zeigt die Leistungskurve seit letztem Herbst steil nach oben.

    Wird Kimi Antonelli diese Saison Formel-1-Weltmeister?

    Entsprechend überglücklich schätzt sich Teamchef Toto Wolff. Gegenüber «Motorsport.com» sagt der Österreicher: «Er kam nach dem Winter aus den Startlöchern auf eine Art und Weise, die niemand kommen sah.» Es sei immer noch «überraschend und erstaunlich zu sehen», wie schnell sich Antonelli entwickle.

    Wolff erinnert das an Künstliche Intelligenz: «Für mich ist es wie ein KI-Agent, der sich kontinuierlich selbst verbessert und lernt. Das ist das Tempo», schwärmt der Teamchef von Mercedes.

    Antonellis noch junges Alter sei «sicherlich von Vorteil», so Wolff, und erklärt: «Die kognitive und intellektuelle Fähigkeit, ständig besser zu werden.»

    «KI-Antonelli» auf neuer Strecke im Vorteil?

    Besagte Gabe des schnellen Lernens kann der WM-Leader der Formel 1 dieses Wochenende erneut unter Beweis stellen. Mit dem «Madring» in Madrid gesellt sich eine neue Strecke zur Motorsport-Königsklasse.

    Auf dem pfeilschnellen Stadtkurs in der spanischen Hauptstadt werden Fehler hart bestraft: Auslaufzonen gibt es praktisch nicht. Leistet sich ein Pilot einen kleinen Fehler, landet er höchstwahrscheinlich in einer Betonwand.

    Umso wertvoller also, man lernt die Strecke und deren Grenzen schnellstmöglich kennen. Glaubt man den Worten von Toto Wolff, wird das Kimi Antonelli rasch hinkriegen.

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