Schweizer Nati: Das sagen Nau.ch-Leser zum Rücktritt von Noah Okafor

Andrea Schüpbach
Andrea Schüpbach

Basel,

Noah Okafor beschwert sich öffentlich, wie in der Schweizer Nati mit ihm umgegangen wird – und tritt zurück. Hier kommen die Meinungen der Nau.ch-Leser dazu.

Noah okafor
Noah Okafor läuft bis auf Weiteres nicht mehr für die Schweizer Nati auf. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Noah Okafor erklärt in einem explosiven Instagram-Post seinen Nati-Rücktritt.
  • Unter Murat Yakin wolle er nicht mehr spielen.
  • Viele Nau-Leser stützen aber dem Nationaltrainer den Rücken: «Okafor hat kaum Argumente geliefert.»

«Ich möchte unter dem aktuellen Trainer nicht mehr für die Nati spielen!» Noah Okafor geht öffentlich auf Nati-Coach Murat Yakin los. Und tritt aus der Schweizer Nati zurück.

Auch wenn er betont, dass Muran Yakin einen tollen Job mache und ihm der Erfolg recht gebe. Aber: «Ich will keine Sonderbehandlung. Nur gegenseitigen Respekt und Vertrauen – aber diese Grundlage sehe ich für die kommenden Jahre nicht.»

Noah Okafor schweizer nati
Noah Okafor spielt nicht mehr für die Schweizer Nati. - insta/noaharinze

Der explosive Post des Leeds-Legionärs sorgt für intensive Diskussionen unter den Nau.ch-Lesern. Die Meinungen gehen auseinander – die meisten stellen sich aber auf die Seite von Murat Yakin.

«Ich finde, so wie Noah Okafor unterwegs ist, passt das nicht zur Schweizer Nati. Punkt.», kommentiert jemand.

Andere stellen klar: «Der Trainer ist nun mal der Chef.»

Schweizer nati
Murat Yakin setzte Noah Okafor an der WM 2026 im Sechzehntelfinal gegen Algerien 19 Minuten ein. Nun folgt der Rücktritt Okafors aus der Schweizer Nati. - keystone

Zudem gibt es einige Kommentare, die mit den Leistungen auf dem Platz nicht zufrieden waren.

«Nie Argumente für Schweizer Nati geliefert»

«Noah Okafor hat nie wirklich Argumente geliefert, wieso er eine valide Sturmalternative sein sollte. Er war nicht bereit, sich als Ergänzungsspieler in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Als Yakin ihm gegen Algerien erneut die Chance gab, war er wieder sehr nonchalant unterwegs.»

Dass Okafor mit seiner Art aneckt, ist schon länger bekannt. «Es zählen nur noch Follower-Zahlen», schreibt jemand. Andere: «Noah Okafor hat sein wahres Gesicht gezeigt» – «Diva» – «Wenn nicht durch Leistung, dann sonst irgendwie auffallen».

Noah Okafor
Noah Okafor fällt nicht nur mit seiner Spielweise auf dem Platz auf. Beim Einrücken in Nati-Camps hatte er auch mal sein eigenes Kamerateam mit dabei. - Instagram

Ein weiterer Punkt, der diskutiert wird, ist: Mit Boteli und Manzambi steht die Zukunft bereit, einfacher wäre es für Okafor nicht geworden.

Noah Okafor stellt Schweizer Premier-League-Rekord auf

Fakt ist aber auch: Noah Okafor erzielte letzte Saison in der Premier League für Leeds sackstarke acht Tore. Das gelang vor ihm nur Xherdan Shaqiri.

«19 Minuten an der WM für einen solch formstarken Spieler waren definitiv zu wenig», verstehen einige Leser Okafors Frust. «Unverständlich ist, dass er den zuvor noch langzeitverletzten Amdouni bevorzugte.»

Wirst du Noah Okafor in der Schweizer Nati vermissen?

Murat Yakin besitzt bei der Schweizer Nati noch einen Vertrag bis zur EM 2028.

Okafor will unter ihm nicht mehr mit dem Schweizerkreuz auflaufen.

Kommentare

User #4107 (nicht angemeldet)

Passt zum Typ und dieser Generation. Fordern for Leistung. Geld vor Loyaltität und Team Gedanke.

User #6270 (nicht angemeldet)

Naja, der Erfolg gibt ihm leider nicht recht. Aber Einbildung ist ja bekanntlich auch eine Art von Bildung.

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