Schweizer Nati: Das sagen Nau.ch-Leser zum Rücktritt von Noah Okafor
Noah Okafor beschwert sich öffentlich, wie in der Schweizer Nati mit ihm umgegangen wird – und tritt zurück. Hier kommen die Meinungen der Nau.ch-Leser dazu.

Das Wichtigste in Kürze
- Noah Okafor erklärt in einem explosiven Instagram-Post seinen Nati-Rücktritt.
- Unter Murat Yakin wolle er nicht mehr spielen.
- Viele Nau-Leser stützen aber dem Nationaltrainer den Rücken: «Okafor hat kaum Argumente geliefert.»
«Ich möchte unter dem aktuellen Trainer nicht mehr für die Nati spielen!» Noah Okafor geht öffentlich auf Nati-Coach Murat Yakin los. Und tritt aus der Schweizer Nati zurück.
Auch wenn er betont, dass Muran Yakin einen tollen Job mache und ihm der Erfolg recht gebe. Aber: «Ich will keine Sonderbehandlung. Nur gegenseitigen Respekt und Vertrauen – aber diese Grundlage sehe ich für die kommenden Jahre nicht.»

Der explosive Post des Leeds-Legionärs sorgt für intensive Diskussionen unter den Nau.ch-Lesern. Die Meinungen gehen auseinander – die meisten stellen sich aber auf die Seite von Murat Yakin.
«Ich finde, so wie Noah Okafor unterwegs ist, passt das nicht zur Schweizer Nati. Punkt.», kommentiert jemand.
Andere stellen klar: «Der Trainer ist nun mal der Chef.»

Zudem gibt es einige Kommentare, die mit den Leistungen auf dem Platz nicht zufrieden waren.
«Nie Argumente für Schweizer Nati geliefert»
«Noah Okafor hat nie wirklich Argumente geliefert, wieso er eine valide Sturmalternative sein sollte. Er war nicht bereit, sich als Ergänzungsspieler in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Als Yakin ihm gegen Algerien erneut die Chance gab, war er wieder sehr nonchalant unterwegs.»
Dass Okafor mit seiner Art aneckt, ist schon länger bekannt. «Es zählen nur noch Follower-Zahlen», schreibt jemand. Andere: «Noah Okafor hat sein wahres Gesicht gezeigt» – «Diva» – «Wenn nicht durch Leistung, dann sonst irgendwie auffallen».

Ein weiterer Punkt, der diskutiert wird, ist: Mit Boteli und Manzambi steht die Zukunft bereit, einfacher wäre es für Okafor nicht geworden.
Noah Okafor stellt Schweizer Premier-League-Rekord auf
Fakt ist aber auch: Noah Okafor erzielte letzte Saison in der Premier League für Leeds sackstarke acht Tore. Das gelang vor ihm nur Xherdan Shaqiri.
«19 Minuten an der WM für einen solch formstarken Spieler waren definitiv zu wenig», verstehen einige Leser Okafors Frust. «Unverständlich ist, dass er den zuvor noch langzeitverletzten Amdouni bevorzugte.»
Murat Yakin besitzt bei der Schweizer Nati noch einen Vertrag bis zur EM 2028.
Okafor will unter ihm nicht mehr mit dem Schweizerkreuz auflaufen.
























