Max Verstappen

    Max Verstappen: Überholen auch mit neuen Autos nur mit DRS möglich

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Aserbaidschan,

    Die umstrittene Überholhilfe DRS ist auch aus der neuesten Formel-1-Generation nicht wegzudenken. Ohne sie wäre Überholen laut Max Verstappen fast unmöglich.

    Max Verstappen Red Bull
    Max Verstappen (Red Bull Racing) beim Monaco-GP der Formel 1. - Red Bull Content Pool

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die neue Formel-1-Generation kann noch nicht restlos überzeugen.
    • Das Hinterherfahren ist einfacher geworden – das Überholen dagegen nicht.
    • Red-Bull-Star Max Verstappen stört sich an der Abhängigkeit von Überholhilfen.

    Zum Start der neuen Saison führte die Formel 1 auch ein generalüberholtes Regelwerk ein: Die Rennwagen der neuen Generation setzen wieder auf den Ground Effect. Das sollte die Autos weniger anfällig für Luftverwirbelungen machen und das Überholen erleichtern.

    Wie beurteilen Sie die neue Formel-1-Generation bisher?

    Nach den ersten Rennen der neuen Ära fällt das Fazit gemischt aus. Zum Teil hat das Reglement seinen Zweck erfüllt: Die Renner erzeugen ihren Abtrieb am Unterboden statt am Frontflügel. Dadurch wird es leichter, einem anderen Fahrzeug zu folgen.

    Max Verstappen kritisiert fehlenden Windschatten

    Aber Titelverteidiger Max Verstappen erkennt bei den neuen Rennern ein anderes Problem: «Wir können leichter hinterherfahren – aber der Abtrieb ist eben geringer. Also hat man weniger Windschatten als noch im letzten Jahr», erklärt der Red-Bull-Star.

    Das hat zur Folge, dass der zum Überholen nötige Katapult-Effekt auf den Geraden schwächer ausfällt. Ohne die Überholhilfe DRS – also das Flachstellen des Heckflügels – ginge im Moment gar nichts, meint der Holländer.

    Formel 1 Monaco
    Sergio Perez (Red Bull) vor Carlos Sainz (Ferrari), Max Verstappen (Red Bull) und Charles Leclerc (Ferrari) beim Monaco-GP der Formel 1. - keystone

    «Wenn man das nicht hätte, dann würden wir nur noch in einem Zug hinterherfahren», so Max Verstappen. Beim WM-Leader funktionierte das DRS beim Spanien-GP nicht richtig. Das Überholmanöver gegen Mercedes-Pilot George Russell wurde zur Geduldsprüfung.

    Windschattenschlacht beim Baku-GP

    «Das hat gezeigt, dass es richtig frustrierend wird», meint der Weltmeister. «Im Moment ist das DRS also unverzichtbar. Mit dem schwächeren Windschatten brauchst du es unbedingt, wenn du in Kurve eins überholen willst.»

    Max Verstappen Formel 1
    George Russell (Mercedes) vor Sergio Perez und Max Verstappen (Red Bull) beim Spanien-GP der Formel 1. - keystone

    Besonders auffällig könnte das schon am Wochenende beim Aserbaidschan-GP werden: Der Stadtkurs in Baku ist für seine langen Geraden und die Windschatten-Duelle berüchtigt. In den letzten Jahren erlebte die Formel 1 dort regelmässig chaotische Rennen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Andretti Formel 1 Einstieg
    25 Interaktionen
    Absage für Andretti?
    Mercedes Lewis Hamilton Russell
    25 Interaktionen
    Teamchef sicher
    Formel 1 Cockpits
    7 Interaktionen
    Pech für Nachwuchs

    MEHR IN SPORT

    Kimi Antonelli Formel 1
    1 Interaktionen
    Max gewinnt
    Premier League
    1 Interaktionen
    Premier League
    FC Basel Omlin Lugano
    19 Interaktionen
    1:2 in Lugano
    FC Thun
    4 Interaktionen
    Mega-Wende

    MEHR MAX VERSTAPPEN

    Max Verstappen GTWC Portimao
    In Portugal
    Max Verstappen Red Bull
    25 Interaktionen
    Zwei Siege in Folge
    Formel 1 Max Verstappen
    2 Interaktionen
    Nein zu Le Mans!
    Max Verstappen Kart
    14 Interaktionen
    Start ganz hinten

    MEHR AUS ASERBAIDSCHAN

    BVB Champions League Duschen
    4 Interaktionen
    Kopfschütteln
    Champions League BVB Baku
    1 Interaktionen
    2:1-Zittersieg
    Borussia Dortmund BVB Sabah
    3 Interaktionen
    CL in Aserbaidschan
    Formel 1 Russell Antonelli
    Doch noch WM-Chancen?