Max Verstappen vor GT-Premiere: «Sind hier, um zu gewinnen»
Die Formel 1 gönnt sich am Wochenende eine kurze Pause – Max Verstappen nicht: Der Holländer bestreitet das Saisonfinale der GT World Challenge in Portugal.

Das Wichtigste in Kürze
- Max Verstappen absolviert an diesem Wochenende einen Gaststart in der GT World Challenge.
- Der Holländer springt in seinem eigenen Team beim Saisonfinale in Portimao ein.
- Für Verstappen ist es das erste GT3-Rennen abseits der Nürburgring-Nordschleife.
Im dicht gestaffelten WM-Kalender der Formel 1 sind Ruhe-Wochenenden eigentlich eher selten. An diesem Wochenende gönnt sich die Motorsport-Königsklasse eine solche Auszeit: Nach dem Singapur-GP ruhen die Motoren diese Woche, während der WM-Tross zum US-Grand-Prix nach Austin weiterzieht.
Der vierfache Weltmeister Max Verstappen legt aber einen Zwischenstopp ein – und zwar an der Strecke: Beim Saisonfinale der GT World Challenge in Portimao (Portugal) wird der Holländer erstmals in der GT3-Rennserie an den Start gehen.
Verstappen springt am Steuer seines Verstappen-Racing-Mercedes für gleich zwei verhinderte Teamkollegen ein. Sowohl Jules Gounon als auch Dani Juncadella sind verhindert, weil die Langstrecken-WM dieses Wochenende das 6-Stunden-Rennen in Barcelona fährt.

Stattdessen wird der Mercedes mit der Startnummer 3 in Portugal von Max Verstappen, Chris Lulham und Ben Barnicoat pilotiert. Verstappen freut sich auf seine Premiere in der GT3-Rennserie. Für ihn wird es der erste Renn-Auftritt in einem GT3-Auto abseits der Nürburgring-Nordschleife.
Max Verstappen zurück im GT3-Renner
Die Umstellung vom Formel-1-Renner auf den GT3-Mercedes war nicht einfach, wie er zugibt. «Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an das Fahren auf dieser Strecke gewöhnt hatte. Aber der Mercedes-AMG GT3 ist sehr gut ausbalanciert», lobt Verstappen sein Einsatzgerät.

Ein Kinderspiel wird es für den Holländer in einem stark besetzten Starterfeld aber sicherlich nicht. «Das Niveau ist sehr hoch. Gegen einige der Fahrer bin ich schon früher einmal angetreten, als wir noch jünger waren. Andere sind etwas älter als ich, haben aber weltweit schon viel erreicht», so Verstappen.
«Wir sind hier, um zu gewinnen»
«Ich glaube, das hohe Niveau erklärt auch, warum so viele Autos am Start sind: Man möchte sich eben in einer der anspruchsvollsten GT-Meisterschaften messen», erklärt er. «Es sind so viele starke Fahrer mit enormer Erfahrung am Start, die tagtäglich in diesen GT3-Autos sitzen.»

Genau diese Herausforderung schätzt der Holländer besonders. «Mit einem solchen Auto zu fahren, bewegt mich zwar ein wenig ausserhalb meiner Komfortzone, aber genau das liebe ich. Natürlich geht es darum, Spass zu haben, aber der Wettkämpfer will auch erfolgreich sein, oder? Wir sind hier, um zu gewinnen.»
















