Max Verstappen

    Max Verstappen träumt nach erstem Test von Le Mans

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    USA,

    Vor dem Las-Vegas-GP der Formel 1 testet Max Verstappen einen GTP-Rennwagen. Der Niederländer will in Zukunft an den grossen Langstreckenrennen teilnehmen.

    Max Verstappen
    Will in Zukunft auch in anderen Serien fahren als der Formel 1: Max Verstappen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Max Verstappen testet in Las Vegas einen Hypercar-Renner.
    • Der Niederländer will künftig auch an Langstreckenrennen teilnehmen.
    • Aufgrund des vollen F1-Kalenders seien Teilnahmen in Daytona oder Le Mans aber unmöglich.

    In der Formel 1 führt höchstwahrscheinlich auch dieses Jahr kein Weg an Max Verstappen vorbei. Der Niederländer kann am Wochenende in Las Vegas seinen vierten WM-Titel klarmachen.

    Vor seinem womöglich grossen Wochenende wagt sich der 27-Jährige im US-Bundesstaat Nevada in einen fremden Rennwagen: den Acura ARX-06 GTP. Dieser bestreitet in der amerikanischen IMSA SportsCar Championship Langstreckenrennen.

    Max Verstappen
    Max Verstappen im Acura ARX-06 GTP. - Instagram/acura

    Die halbstündige Fahrt in Las Vegas am Dienstag ist kein Zufall. Schliesslich plant Red-Bull-Pilot Verstappen für die Zukunft die Teilnahme an Langstreckenrennen.

    Max Verstappen: «Will um Sieg fahren»

    Momentan habe er dafür aber keine Zeit, sagt er nach dem Test zu «Motorsport.com»: «Mit diesem strengen Formel-1-Kalender ist es fast unmöglich, weil wir die Saison sehr spät beenden. Sich dann für Daytona oder anderes vorzubereiten, ist ziemlich unmöglich.»

    Passend für einen mehrfachen Weltmeister stellt Max Verstappen klar: «Ich weiss, dass wenn ich teilnehmen will, will ich um den Sieg fahren und konkurrenzfähig sein.» Das gehe nur mit «richtigen Tests und wirklich guter Vorbereitung, was im Moment nicht möglich ist».

    Würdest du Max Verstappen gerne bei einem Langstreckenrennen sehen?

    Einen Platz beim 24-Stunden-Rennen in Daytona hätte der Niederländer offenbar auf sicher. Das sagt zumindest der Präsident der Honda Racing Corporation, David Salters, gegenüber dem Portal: «Die Tür ist immer offen.»

    Neben Daytona sei auch Le Mans «momentan sehr schwierig mit der Formel 1 zu kombinieren», so Verstappen.

    «Vor allem, weil alles immer konkurrenzfähiger wird, kann man seine Zeit nicht zwischen der Formel 1 und GTP aufteilen. Wenn ich an einem Wettbewerb teilnehme, muss ich gut vorbereitet sein.»

    Gefallen hat die Fahrt in Las Vegas auf jeden Fall: «Ich bin diese Autos schon ein wenig im Simulator gefahren. Aber ein erstes Gefühl im echten Leben zu bekommen, war sehr cool.»

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