Lewis Hamilton

    Lewis Hamilton – Toto Wolff: «Dann setze ich mich selbst rein!»

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Österreich,

    Lewis Hamilton hat noch immer keinen Vertrag bei Mercedes unterschrieben. Teamchef Toto Wolff nimmt es gelassen – und braucht keinen Plan B, wie er meint.

    Lewis Hamilton Toto Wolff
    Lewis Hamilton und Toto Wolff (Mercedes) feiern den siebten WM-Titel für den Briten. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach wie vor hat Lewis Hamilton keinen Vertrag bei Mercedes unterzeichnet.
    • Der Brite hält sich derzeit zum Skifahren in den Bergen von Colorado auf.
    • Teamchef Toto Wolff ist trotz der Vertragslage entspannt.

    Seinen Ritterschlag hat Lewis Hamilton bereits, einen neuen Vertrag bei Mercedes noch nicht. Knapp zwei Monate vor dem Saisonstart in Bahrain haben die Silberpfeile formell nur Valtteri Bottas für 2021 fixiert.

    Mercedes-Teamchef Toto Wolff sieht die Angelegenheit aber gelassen. «Die Anwälte sind heftig am Arbeiten», erklärte der Österreicher im Rahmen der Kitzbühel-Weltcup-Rennen im «ORF».

    Werden sich Lewis Hamilton und Mercedes noch einig?

    Dass die Zeit bis zum Saisonstart langsam knapp wird, weiss Wolff. «Spätestens vor Bahrain müssen wir dann irgendwann etwas unterschreiben.» Eine Deadline hat der Österreicher aber nicht gesetzt – und Plan B gibt es ebenfalls keinen.

    «Ich habe ihm schon damit gedroht, dass ich der nächste bin, der sich reinsetzt», scherzte Wolff. Erfahrung als Rennfahrer hätte er – schliesslich fuhr der Mercedes-Teamchef einst selbst GT-Rennen. Das ist allerdings mehr als ein Jahrzehnt.

    Toto Wolff im Einsatz für Land Motorsport auf der Nürburgring-Nordschleife.

    Tatsache ist: Bei Mercedes macht man derzeit keine Pläne für eine Alternative zu Lewis Hamilton. «In unserer langjährigen Partnerschaft geht es nicht darum, dass man irgendwelche Drohgebärden an den Tag legt.»

    Keine Drohungen an Lewis Hamilton

    Deshalb habe Wolff in den Vertragsverhandlungen auch nicht die George-Russell-Karte gespielt. Der junge Brite vertrat Hamilton in Sakhir und schlug sich blendend. Für Mercedes ist er dennoch derzeit kein Thema.

    George Russell Mercedes Sakhir
    George Russell (Mercedes) als Ersatzmann für Lewis Hamilton nach dem Qualifying zum Sakhir-GP der Formel 1. - keystone

    Hamilton hält sich aktuell in den USA auf. Der Brite geniesst den Winter beim Skifahren in den Bergen von Colorado. Das erschwere die Verhandlungen, gesteht Wolff. Aber: «Die Füllfeder werden wir eines Tages schon zücken.»

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