IndyCar: Kirkwood nach Arlington-Krimi neuer Gesamt-Leader
Andretti-Pilot Kyle Kirkwood fängt beim Arlington-GP in Texas den Titelverteidiger Alex Palou im Finish noch ab und ist neuer Gesamtführender.

Das Wichtigste in Kürze
- Kyle Kirkwood gewinnt das Premieren-Rennen der IndyCar-Serie in Arlington (Texas).
- Der Andretti-Pilot fängt Titelverteidiger Alex Palou mit einem starken Manöver ab.
- Kirkwood übernimmt auf die Gesamtführung mit 126 Punkten, Palou liegt 26 Punkte zurück.
Nach dem dritten Saison-Rennen der IndyCar-Serie gibt es nicht nur den dritten Sieger, sondern auch den dritten Meisterschaftsführenden: Kyle Kirkwood (Andretti) schnappt Titelverteidiger Alex Palou (Ganassi) im Finish noch den Sieg weg.
Dabei hatte Kirkwood auf dem Weg zum sechsten Sieg seiner Karriere einen katastrophalen Start erwischt: Beim Boxenstopp patzte seine Crew, Kirkwood stand mehrere Sekunden ohne Hinterreifen still.

Was folgte, war aber eine spektakuläre Aufholjagd: Palou hatte nach den Boxenstopps die strategie-bereinigte Führung übernommen, wenngleich Will Power (Andretti) auf der Strecke noch vorne lag. Das änderte sich mit Powers Boxenstopp 25 Runden vor Schluss.
Thriller-Finish beim Arlington-Grand-Prix
Zu diesem Zeitpunkt lag Palou vier Sekunden vor Kirkwood in Führung. Doch der Andretti-Pilot verkürzte die Distanz in den folgenden Runden und attackierte 16 Runden vor dem Ende. Mit einem spektakulären Manöver schnappte er sich Palou und damit den Sieg.
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Power komplettierte das Podest, Marcus Ericsson wurde im dritten Andretti-Renner Vierter. Einen Tag zum Vergessen erwischte Mick Schumacher: Nach einer (harten) Drive-Through-Strafe für einen Startcrash mit Christian Lundgaard landet der Deutsche auf Rang 22.
















