Mick Schumacher abgeräumt – scharfe Kritik an IndyCar-Pilot Robb
Sting Ray Robb schoss beim IndyCar-Saisonstart mit Mick Schumacher und Santino Ferrucci gleich zwei Fahrer ab. Danach hagelt es Kritik am «Paydriver».
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Das Wichtigste in Kürze
- Mick Schumacher wird bei seinem IndyCar-Debüt unschuldig abgeschossen.
- Nach nur vier Kurven ist das Rennen in St. Petersburg für den Deutschen vorbei.
- Unfallverursacher Sting Ray Robb erntet scharfe Kritik – auch von einem Kollegen.
Beim IndyCar-Saisonauftakt in St. Petersburg fliegen bereits nach vier Kurven die Fetzen. Sting Ray Robb nimmt Mick Schumacher und Santino Ferrucci mit einem riskanten Bremsmanöver aus dem Rennen. Während Schumacher diplomatisch reagiert, zeigt sich Ferrucci deutlich verärgert.
«Wissen Sie, es ist irgendwie seltsam. Wir sitzen alle zusammen und reden darüber auf der Fahrerbesprechung oder bei der Fahrerpräsentation: Lasst uns in der ersten Runde vorsichtig sein», kritisiert der AJ-Foyt Racing-Pilot laut FOX. «Jede Saison halten sich ein paar von uns daran, und ein paar übersehen die Bremszone – eine Schande.»
Ferrucci tobt – Mick Schumacher diplomatisch
Bereits während des Rennens hatte Ferrucci seine Kritik geäussert. «Es ist ein Rennen über 100 Runden mit drei Stopps. Alle haben unterschiedliche Strategien. Da gibt es keinen Grund für solche Manöver in der ersten Runde», sagte er bei FOX.
Mick Schumacher hatte sich deutlich diplomatischer geäussert – und auch Selbstkritik geübt. «Wenn man hinten startet, gibt es immer wieder Momente, wo man mit drei, vier Autos nebeneinander in eine Kurve geht. Das ist an sich schon ein Risiko», so der Ex-Formel-1-Pilot. «Ich muss mich weiter vorne qualifizieren, so einfach ist das.»

Robb erhielt zwar eine Strafe für sein Manöver, sportlich war diese jedoch bedeutungslos. Durch Reparaturen verlor er ohnehin fünf Runden und beendete das Rennen als Letzter auf Platz 21.
Bezahlfahrer bringt neun Millionen Dollar mit
Der 24-Jährige gilt als Vorzeige-Modell eines «Paydrivers» in der IndyCar-Serie: Rund neun Millionen US-Dollar soll der vielkritisierte US-Amerikaner für sein Cockpit bezahlen. In der Vergangenheit war unter anderem die umstrittene Religions-Plattform «Pray.com» unter seinen Geldgebern.

Seine Leistungen in drei IndyCar-Jahren bei Dale Coyne Racing, AJ Foyt und seit 2025 bei Juncos Hollinger Racing sind bescheiden. Als Bestresultate stehen zwei neunte Plätze zu Buche, in der Gesamtwertung belegte er die Plätze 23, 20 und 25.
Kein Wunder, ist Robb auch bei den Fans nicht unbedingt beliebt. «Die amerikanische Version von Lance Stroll», spottet ein User unter dem Unfallvideo; ein anderer kommentiert knapp: «Sting Ray macht Sting Ray-Dinge.» Und ein Dritter schreibt: «Würde ja sagen, ihm ist das Talent ausgegangen – aber da war nie welches drin.»
















