Charles Leclerc

    Heim-Pechsträhne: Charles Leclerc zerlegt Lauda-Ferrari in Monaco

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Monaco,

    Auf heimischem Boden ist Charles Leclerc das Glück einfach nicht hold: Der Monegasse verunfallt bei einer Demo-Fahrt in Monaco mit einem Stück F1-Geschichte.

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    Charles Leclerc verunfallt im Ferrari von Niki Lauda in Monaco. - Twitter/@vonTraumato

    Das Wichtigste in Kürze

    • Charles Leclerc darf in Monaco einen historischen Formel-1-Ferrari pilotieren.
    • Aber: Der Monegasse verunfallt im Auto von F1-Legende Niki Lauda (†70).
    • Der Ferrari-Star bleibt unverletzt, der 312B3 ist allerdings schwer lädiert.

    Langsam nimmt er Gestalt an, der «Fluch von Monaco»: Ausgerechnet bei seinem Heimrennen ist Formel-1-WM-Leader Charles Leclerc in der Königsklasse vom Pech verfolgt. Bei seinen Starts im Fürstentum sah der 24-Jährige nie die Zielflagge.

    Holt sich Charles Leclerc in dieser Saison den Weltmeistertitel?

    Schlimmer noch: Im Vorjahr vergab er die Chance auf den Heimsieg mit einem Unfall im Qualifying. Danach konnte der Ferrari-Star wegen der Schäden an seinem Auto das Rennen am Sonntag nicht starten. Bitter: Leclerc hätte auf der Pole Position gestanden.

    Charles Leclerc Ferrari F1
    Charles Leclerc (Ferrari) beim Miami-GP der Formel 1. - keystone

    Und nun holt seine Heim-Pechsträhne den Monegassen sogar abseits der F1-Rennwochenenden ein. Beim Grand Prix Historique durfte Charles Leclerc einen historischen Ferrari aus dem Jahr 1974 pilotieren.

    Charles Leclerc in Monaco vom Pech verfolgt

    Aber die Demo-Fahrt ging für den Ferrari 312B3-74, den einst Niki Lauda (†70) pilotierte, nicht gut aus. In der Rascasse-Kurve drehte sich Leclerc und touchierte mit dem Heck des mehrere Millionen teuren Renners die Barrieren.

    Zum Glück bleibt Leclerc unverletzt – auf Twitter zeigt er sich jedoch geknickt: «Da denkst du, du hattest schon alles Pech der Welt in Monaco. Und dann verlierst du in Rascasse die Bremsen an einem der ikonischsten historischen Ferrari-F1-Renner.»

    Die Pechsträhne des 24-Jährigen in Monaco reicht weit zurück: Schon in der Formel 2 kam er bei seinem Heimrennen im Jahr 2017 bei beiden Läufen nicht ins Ziel. Mit Alfa-Sauber 2018 und im Vorjahr mit Ferrari klappte es ebenfalls nicht.

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