Formel E: Opel steigt zum Gen4-Auftakt 2027 in die Elektro-WM ein
Die Formel E erhält eine neue Marke: Opel füllt die Lücke, die durch den Rückzug der Stellantis-Schwestermarke DS entstanden ist.

Das Wichtigste in Kürze
- Opel wird zur kommenden Saison in die Formel E einsteigen.
- Der deutsche Hersteller übernimmt den Platz der Stellantis-Schwestermarke DS.
- Opel-CEO Huettl spricht von einem «Meilenstein auf dem Weg in die elektrische Zukunft».
Die deutsche Automarke Opel kehrt in den Motorsport zurück. Das Unternehmen aus Rüsselsheim wird zur Saison 2026/27 in die Formel-E-Weltmeisterschaft einsteigen. Dies gab Opel-CEO Florian Huettl gemeinsam mit Formel-E-Chef Jeff Dodds bekannt.
Das Team wird unter dem Namen «Opel GSE Formula E Team» antreten. Gleichzeitig will Opel seine elektrischen GSE-Modelle bewerben. Der Einstieg erfolgt zum Start der neuen Gen4-Ära mit Beginn der kommenden Saison.
Formel E begrüsst neuen Hersteller
Die Nachricht kommt nur einen Tag, nachdem die Stellantis-Schwestermarke DS nach monatelangen Spekulationen ihren Formel-E-Rückzug bekannt gegeben hat. DS war 2015 die erste Stellantis-Marke, die in die Formel E eingestiegen war. Stellantis ist aktuell auch durch die Marke Citroen in der Formel E vertreten.

«Wir freuen uns sehr, Opel als neues Werksteam in der Formel E willkommen zu heissen», so Serien-Chef Dodds. Die deutsche Marke bringe eine lange Motorsport-Tradition mit. Opel war früher erfolgreich im Rallyesport und bei Tourenwagen-Rennen aktiv.
«Meilenstein für Opels elektrische Zukunft»
Der Zeitpunkt sei ideal gewählt, erklärte Opel-CEO Florian Huettl. «Der Einstieg in die Formel E markiert für Opel einen neuen Meilenstein auf unserem Weg in eine elektrische Zukunft.» Das Team solle deutsche Ingenieurskunst und Design zeigen.

Die Gen4-Fahrzeuge werden deutlich stärker als ihre Vorgänger. Sie erreichen eine Spitzenleistung von 600 Kilowatt, das entspricht 816 PS. Das sind 340 PS mehr als bisher. Zudem erhalten die Rennwagen einen permanenten Allradantrieb.
















