Gleich zwei Wochen macht die Formel 1 in Österreich Station. Max Verstappen geht als WM-Führender in der Favoritenrolle in die beiden Grossen Preise in Spielberg.
Konnte in Österreich schon zweimal gewinnen: Der Niederländer Max Verstappen. Foto: Christian Bruna/Pool EPA/AP/dpa
Konnte in Österreich schon zweimal gewinnen: Der Niederländer Max Verstappen. Foto: Christian Bruna/Pool EPA/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Herausforderer Max Verstappen und Weltmeister Lewis Hamilton stehen auch beim Grossen Preis der Steiermark im Fokus.

Beide Piloten konnten schon zweimal in Österreich gewinnen.

Vor dem Grand Prix am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) gibt es aber auch abseits der beiden grossen Stars spannende Themen im Formel-1-Fahrerlager.

Was wird aus Valtteri Bottas? Der Vizeweltmeister hat noch keinen neuen Vertrag bei Mercedes für das kommende Jahr. Dass das Verhältnis mit den Silberpfeilen aufgrund fehlender Top-Resultate in den vergangenen Wochen gelitten und er deswegen keine Perspektive mehr beim Konstrukteursweltmeister habe, verneinte der Finne jedoch vehement. «Ich kann ganz klar sagen, dass dieser Eindruck ein völlig falscher ist», sagte der 31-Jährige: «Ich habe ein sehr gutes Verhältnis mit dem Team. Es gibt keine Probleme.»

Sergio Perez erfüllt nach Startschwierigkeiten in seinem ersten Jahr bei Red Bull die Erwartungen bestens. Krönung war bisher sein Sieg in Baku - und die Unterstützung für WM-Spitzenreiter Max Verstappen. Qualifiziert sich der Mexikaner damit für ein weiteres Jahr beim derzeit besten Rennstall? «Ich hätte gerne, dass das so weitergeht. Wir können viel Spass zusammen haben, er ist ein sehr guter Teamkollege», lobte Überflieger Verstappen. Und Perez selbst meinte: «Es wird eine Zeit geben, in der wir darüber sprechen. Hoffentlich dauert es nicht zu lange, bis das passiert.»

Sebastian Vettel konnte zwar noch nie in Spielberg gewinnen, hat aber gute Erinnerungen an den Kurs seines langjährigen Arbeitgebers Red Bull. «Ich hatte hier ein paar Podestplätze», sagte Vettel und erzählte ausserdem: «Ich habe meinen ersten Test in einem Einsitzer hier gemacht.» Mit Aston Martin peilt der Heppenheimer in den Alpen nun zum vierten Mal nacheinander zumindest WM-Punkte an. «Die guten Nachrichten sind, dass wir zuletzt eine sehr gute Geschwindigkeit hatten und mitfahren können», sagte der 33-Jährige.

15.000 Zuschauer werden beim achten Saisonlauf am Sonntag dabei sein. Kommende Woche werden durch neue Regeln dann sogar wieder 100.000 Personen an der Strecke sein, beim folgenden Grand Prix in Grossbritannien wohl sogar 140.000. Das freut die Fahrer zwar, angesichts steigender Corona-Fallzahlen vor allem in England sorgte sich Weltmeister Hamilton auch. Selbst wenn nur getestete oder geimpfte Menschen Zugang bekommen, bestehe weiter ein Risiko, sagte der siebenmalige Champion in einer Medienrunde am Donnerstag.

Bei der Ankunft erwarteten den Formel-1-Zirkus in Österreich Mitte der Woche hochsommerliche Temperaturen von jenseits der 30 Grad. Am Freitag und Samstag ist Regen angekündigt, ehe es am Sonntag wieder heiss werden könnte. Schwierige, weil wechselhafte Bedingungen für die Rennställe und die Fahrer. Zusätzlich könnten die äusseren Umstände für noch mehr Spannung im Titelkampf sorgen.

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