Paukenschlag im Schweizer Team: Sprinter Alex Wilson verpasst Olympia 2021! Der Leichtathlet legte eine positive Doping-Probe ab.
Alex Wilson Olympia 2021
Alex Wilson verpasst Olympia 2021. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Schweizer Sprinter Alex Wilson verpasst die Olympischen Spiele.
  • Er wurde positiv auf eine verbotene Substanz getestet.
  • Grund sollen grosse Mengen Rindfleisch gewesen sein.

Vor den Olympischen Spielen sorgte Alex Wilson mit Fabelzeiten in den USA für Aufsehen. Die wurden nicht anerkannt – und nun folgt der nächste Paukenschlag. Der Sprinter wird für Olympia 2021 gesperrt!

Wie sein Management am Mittwoch mitteilte, legte Wilson eine positive Doping-Probe ab. Die logische Konsequenz: Es wird ein Verfahren eröffnet, der Sprinter ist provisorisch gesperrt. Ein Einsatz an den Olympischen Spielen ist damit geplatzt.

Rindfleisch schuld an Doping-Probe?

Die Erklärung von Wilson: Er hatte in einem Restaurant in den USA «grosse Mengen an Rindfleisch» konsumiert. So sei die verbotene Substanz Trenbolon in seinen Körper gelangt, vermutet der Sprinter.

Alex Wilson Olympia 2021
Alex Wilson verpasst Olympia 2021 wegen einer Doping-Sperre. - dpa

«Für mich ist das die einzig schlüssige Erklärung für den positiven Befund. Zumal nur Kleinstmengen von Trenbolon nachgewiesen wurden,» so Wilson. Entsprechend legte er umgehend Einspruch bei der Schweizer Anti-Doping-Agentur ein.

Glauben Sie der Erklärung von Alex Wilson?

Zudem wurde ein unabhängiges Institut mit der Analyse einer Haarprobe aus Wilsons Bart beauftragt. Das Resultat «untermauert die Vermutung» bezüglich kontaminierter Nahrungsmittel, heisst es in dem Statement.

Hin und Her vor Olympia 2021

Die positive Probe legte Wilson bereits Mitte März ab. Die Doping-Disziplinarkammer von Swiss Olympic hob die provisorische Sperre für die Dauer des Verfahrens im Mai auf. Anfang Juli wurde die Sperre definitiv aufgehoben, sodass Wilson für Olympia startberechtigt war.

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Kurz vor Olympia 2021 zeigte sich Alex Wilson eigentlich noch in Bestform. - keystone

Nun aber erhoben World Athletics und die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA ihrerseits Einspruch. Der Sportgerichtshof CAS reagierte darauf mit einer erneuten provisorischen Sperre gegen den 30-Jährigen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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