Jicha führt Kiels Handballer wieder an die Spitze

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    Deutschland,

    Der THW hat mit dem 33:30 über Montpellier HB den nächsten Schritt in Richtung Gruppensieg in der Champions League gemacht. Auch in der Liga läuft es für die «Zebras» rund.

    Mit Kiel in der Erfolgsspur: THW-Coach Filip Jicha. Foto: Benjamin Nolte/dpa
    Mit Kiel in der Erfolgsspur: THW-Coach Filip Jicha. Foto: Benjamin Nolte/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Trainer-Novize Filip Jicha bringt die Handballer des THW Kiel wieder auf volle Fahrt.

    Seit Saisonbeginn ist der 37 Jahre alte Tscheche Chef bei den «Zebras», die sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League auf Erfolgskurs sind.

    Am Samstag feierten die Norddeutschen einen 33:30 (17:16)-Sieg beim französischen Vertreter Montpellier HB, mit dem sie die Tabellenführung in der Vorrundengruppe B ausbauten.

    In der zweiten Halbzeit lagen die Kieler noch mit 22:25 (45.) zurück, doch mit dem dänischen Weltmeistertorwart Niklas Landin wechselte Jicha den Sieg ein. «Ich bin glücklich und stolz, wie meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit zurückgekommen ist. Der Teamspirit ist aussergewöhnlich», sagte er.

    Mit 9:1 Punkten haben die Kieler jetzt drei Zähler Vorsprung auf die Verfolger aus Veszprem, Montpellier und Skopje. Extrem komfortabel für den THW ist, dass er die Auswärtsspiele bei den Ungarn, den Franzosen und auch den Nordmazedoniern siegreich hinter sich gebracht haben.

    Für den weiteren Verlauf in der europäischen Königsklasse ist das ein enormer Vorteil, denn so können die «Zebras» in den Heimspielen gegen die grössten Konkurrenten den Weg zum Gruppensieg ebnen. Als Tabellenerster würden die Kieler das Achtelfinale überspringen und im Viertelfinale im entscheidenden Rückspiel Heimrecht haben.

    In der Partie gegen Montpellier nutzte Jicha einmal mehr die Breite seines Kaders. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Alfred Gislason wechselt der Tscheche viel, sorgt so auch für die notwendige Frische der Spieler. In Südfrankreich dankte es ihm vor allem Lukas Nilsson. Der Schwede kam auf elf Treffer. «Wir wussten, wenn wir einfach unser Spiel spielen und weitermachen, können wir diese Begegnung noch gewinnen», sagte der 22-Jährige.

    Aber auch in der Bundesliga läuft es für den THW. Mit 14:2 Punkten und Nachholspielen gegen den TVB Stuttgart sowie den HBW Balingen-Weilstetten sind die Kieler das Team mit den wenigsten Minuspunkten und «virtueller» Tabellenführer. Am 17. November steigt die Partie gegen den aktuellen Spitzenreiter TSV Hannover-Burgdorf.

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